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Kieler Stadion-Umbau schreitet voran

Im Kieler Holstein-Stadion laufen die Vorbereitungen auf die anstehende Zweitliga-Saison weiterhin auf Hochtouren. Die Verantwortlichen der KSV sind dabei zuversichtlich, dass die wichtigsten Umbaumaßnahmen pünktlich zum ersten Heimspiel gegen den SV Sandhausen abgeschlossen sein werden.

Kapazität wird um 2700 Plätze erhöht

Ich habe keine schlaflosen Nächte und vertraue unseren Gewerken, die schon früher die Zeiten eingehalten haben. Wir sind im Plan“, schaut Wolfgang Schwenke, kaufmännischer Geschäftsführer der Kieler Störche, gegenüber dem „Sportbuzzer“ positiv auf die derzeit im Holstein-Stadion stattfindenden Umbaumaßnahmen. Bis zur ersten Begegnung gegen den SV Sandhausen am 30. Juli soll hier unter anderem die Flutlichtanlage ausgebaut werden und dann eine Leistung von 1200 statt der bisher 800 Lux erzeugen. Zudem werden an der Nord- und der Westtribüne Stahlgerüste angebracht, wodurch die die Kapazität um 2300 Steh- sowie 400 Sitzplätze erhöht wird. „Kiel gehört zu den Vereinen, die in die Zukunft geschaut haben. Schon damals wollte man eine Nachrüstmöglichkeit“, lobt Martin Hessling von der Düsseldorfer Firma Hessling die langfristige Planung des Vereins, die den Kielern in diesem Sommer zu Gute kommt.

Abriss der Gästekurve Anfang November

Die Medienzone unter der Haupttribüne ist ebenso wie der mit einer Klimaanlage versehene Kabinentrakt beinahe vollständig fertig. Die Haupttribüne selber wird derweil noch an zwei Stellen durch Zusatz-Tribünen verlängert. So startet der Verein mit einem Fassungsvermögen von 13400 Plätzen in die Saison, bevor dann Anfang November, nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden, die Gäste-Kurve abgerissen wird. Im Stadion werden die Holstein-Fans außerdem noch weitere kleinere Weiterentwicklungen bemerken: „Wir installieren auch noch LED-Banden“, sagt Schwenke. Insgesamt 300 Meter der digitalen Werbeträger schaffen weitere Vermarktungsmöglichkeiten, und: „Ausgebucht sind die natürlich noch nicht, das wäre ja schlecht“, so der Geschäftsführer gegenüber „Sportbuzzer“.