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Krösches Beinahe-Bekenntnis: "Bin nicht auf Arbeitssuche"

Nürnberg, Hannover, Leipzig – die Angebote für Paderborns Sport-Geschäftsführer Markus Krösche werden immer zahlreicher. Mit dem Champions League-Aspiranten ist bislang der namhafteste Verein in der Verlosung, doch den 38-Jährigen zieht es möglicherweise überhaupt nicht aus Paderborn fort. Dort liegt der Fokus auf der nächsten Saison.

"Ich weiß, was ich am SCP habe"

Dem 1. FC Nürnberg erteilte Markus Krösche bereits eine Absage, mit Hannover 96 und RB Leipzig sind zwei weitere Vereine an der Verpflichtung von Paderborn Sport-Geschäftsführer interessiert. Trotz der Gunst bei höherklassigen Vereinen zählt für den 38-Jährigen in erster Linie jedoch der SCP, wie er gegenüber dem "Westfalen Blatt" betont: "Ich weiß, was ich am SC Paderborn habe. Der Verein ist super und meine Position in diesem Klub ist es auch. Deshalb sende ich keine Signale, dass ich hier unbedingt weg will."

Zumal er in Paderborn eine "sehr interessante und spannende Mannschafte" habe, deren Weg möglicherweise ohnehin in die Bundesliga führt. Die sportliche Entwicklung des Drittliga-Aufsteigers ist unlängst die Bestätigung für das Interesse aus anderen Klubs. "Ich muss auch immer meine persönliche Weiterentwicklung berücksichtigen", unterstreicht Krösche deshalb auch, dass er noch nicht am Ende seiner Reise stünde.

Minimale Veränderungen am Kader

Das Hauptaugenmerk liegt dennoch auf der kommenden Saison der Paderborner, bei dem "bis auf zwei, drei Veränderungen, die der SCP aber nicht beeinflussen könne" die Planungen abgeschlossen seien. "Niemand ist unersetzlich und damit unverkäuflich", weiß auch Krösche, dass der sportliche Erfolg die Begehrlichkeit nicht nur bei seiner Person weckt. Philipp Klement, Bernard Tekpetey oder Jamilu Collins beispielsweise spielen eine starke Saison und rücken damit in den Fokus anderer.

"Dann stehen wir als SC Paderborn auch in der Verantwortung, nicht alles kaputt zu machen", ist Krösche davon überzeugt, dass seine Arbeit einen längerfristigen Bestand bei den Ostwestfalen genieße. Schaden würde es den Paderbornern wahrscheinlich nicht, wenn der Architekt des Erfolgs noch länger an Bord bliebe, berechtige Hoffnungen sind da: "Ich fühle mich hier in Paderborn sehr wohl und bin nicht auf Arbeitssuche."