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Langzeit-Video-Format: S04 bringt Doku auf TV-Bildschirme

© IMAGO / RHR-Foto

Kommt der FC Schalke 04 auf die große Leinwand? Im Sommer gaben die Königsblauen nach "Bild"-Informationen ein eigenes Langzeit-Video-Format in Auftrag. Sporvorstand Peter Knäbel bestätigte die Umsetzung eines solchen Projekts, das tiefe Einblicke in den Klub verspricht. Wer sich die Rechte für das Format sichert, ist noch offen.

Interviews, Besprechungen, Trainerbank

In der Bundesliga haben Dortmund, Bayern und Köln bereits ähnliche Formate auf die heimischen Bildschirme ihrer Zuschauer gebracht. Auch der MSV Duisburg in der 3. Liga setzt in Kooperation mit RTL ein solches Video-Projekt derzeit um. Nun könnte der FC Schalke 04 mit einem Langzeit-Video-Format folgen.

"Unser Klub befindet sich mitten im größten Umbruch der Vereinsgeschichte. Daher haben wir uns im Frühsommer dazu entschlossen, die Arbeit hinter den Kulissen filmisch begleiten zu lassen", erklärte Sportvorstand Peter Knäbel jetzt gegenüber der "Bild". Im Saisonverlauf wurden bereits mehrfach Interviews mit Spielern gefilmt, dazu sogar in der Kabine bei Teambesprechungen. Auch während eines Spiels war das Kamerateam auf der Bank schon dabei.

"Zeigen, wie wir Entscheidungen treffen"

"Wir wollen unseren Fans und Mitgliedern zeigen, welche Veränderungen in ihrem Klub passieren, wie wir Entscheidungen treffen, und überregional aufzeigen, was der FC Schalke 04 für Stadt und Region bedeutet", klärt Knäbel über die Hintergründe auf, die den Verein von den Dokumentar-Aufnahmen überzeugten. "So sollen Einblicke entstehen, die es vorher in diesem Umfang und dieser Tiefe noch nicht gegeben hat."

Um die Qualität des Formats zu gewährleisten, arbeiten die Königsblauen in der Produktion mit Film- und Fernseh-Gesellschaft "Warner Brothers" zusammen. Sensible Profi-Bereiche werden – auch aufgrund der Corona-Pandemie – jedoch vom Klub-TV übernommen. Welcher Anbieter sich die Rechte für die Dokumentation sichert, ist noch offen. Amazon Prime Video gilt jedoch laut Bericht als Favorit. Bis zur Entscheidung ist auch unklar, wann die Bilder auf den TV-Bildschirmen zu sehen sein werden.