{"id":229878,"date":"2019-07-19T20:51:52","date_gmt":"2019-07-19T18:51:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.liga3-online.de\/?p=229878"},"modified":"2019-07-19T20:51:52","modified_gmt":"2019-07-19T18:51:52","slug":"11-1860-und-muenster-teilen-zum-auftakt-die-punkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liga2-online.de\/liga3-test\/index.php\/2019\/07\/19\/11-1860-und-muenster-teilen-zum-auftakt-die-punkte\/","title":{"rendered":"1:1! 1860 und M\u00fcnster teilen zum Auftakt die Punkte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Freitagabend er\u00f6ffneten 1860 M\u00fcnchen und Preu\u00dfen M\u00fcnster die neue Drittliga-Spielzeit. Am Ende einer umk\u00e4mpften Partie stand ein gerechtes 1:1-Unentschieden. W\u00e4hrend die G\u00e4ste den ersten Durchgang dominierten, ging Halbzeit zwei klar an die L\u00f6wen.<\/strong><\/p>\n<h3>Schauerte er\u00f6ffnet den Torreigen<\/h3>\n<p>Im Gr\u00fcnwalder Stadion standen sich zum Saisonauftakt zwei echte Traditionsvereine gegen\u00fcber &#8211; sowohl die M\u00fcnchner L\u00f6wen als auch die G\u00e4ste aus M\u00fcnster geh\u00f6ren zu den Bundesliga-Gr\u00fcndungsmitgliedern. In die Partie setzten die Hausherren im Vergleich zur Vorsaison auf wenig Ver\u00e4nderung. Mit Dennis Erdmann berief 1860-Trainer Daniel Bierofka lediglich einen Neuzugang in die Startelf. Ganz anders G\u00e4ste-Coach Sven H\u00fcbscher: Mit Schauerte, Brandenburger, \u00d6zcan, Litka, Wagner und M\u00f6rschel starteten gleich sechs Neue.<\/p>\n<p>Im Anschluss an eine kurze Er\u00f6ffnungszeremonie war es dann auch ein Neuzugang, der den ersten Akzent setzte. Neu-L\u00f6we Erdmann, bekannt f\u00fcr seine robuste Spielweise, machte seinem Ruf alle Ehre und sah nach einem Foul an \u00d6zcan den gelben Karton (3.). Der f\u00e4llige Freisto\u00df aus dem rechten Halbfeld sorgte f\u00fcr etwas Verwirrung im M\u00fcnchner Strafraum, letztlich wurde die Kugel jedoch gekl\u00e4rt. Auch in der Folge waren es die G\u00e4ste, die den Weg nach vorne suchten. Wirklich Gef\u00e4hrliches sprang dabei zun\u00e4chst nicht heraus. Stattdessen langten auch die Adlertr\u00e4ger erstmals ordentlich hin: Auf H\u00f6he der Mittellinie kam Brandenburger gegen Bekiroglu zu sp\u00e4t &#8211; ebenfalls gelb (16.).<\/p>\n<p>Ansonsten waren die Teams vorrangig um eine geordnete Defensive bem\u00fcht, entsprechend selten kam es zu Torraumszenen. Gerade als die L\u00f6wen in Person von Bekiroglu erstmals offensiv in Erscheinung traten, sorgten die G\u00e4ste etwas \u00fcberraschend f\u00fcr den Premierentreffer der neuen Spielzeit. Auf der rechten Seite setzte sich Schauerte gegen den etwas zu z\u00f6gerlich verteidigenden Steinhart durch, zog nach innen und gab einen recht harmlosen Schuss ab. 1860-Verteidiger Erdmann ver\u00e4nderte jedoch die Flugbahn &#8211; und die Kugel landete unhaltbar f\u00fcr Keeper Bonmann im linken oberen Eck (32.). Erst der R\u00fcckstand schien auch die Gastgeber wachzur\u00fctteln. Die M\u00fcnchner zeigten sich nun engagierter und setzten sich zumindest zeitweise in der gegnerischen H\u00e4lfte fest. F\u00fcr wirkliche Torgefahr sorgte im ersten Durchgang allerdings keine der Mannschaften mehr &#8211; stattdessen sahen Kindsvater (40.) aufseiten der L\u00f6wen sowie Heidemann auf der Gegenseite gelb (45.).<\/p>\n<h3>L\u00f6wen wie ausgewechselt &#8211; Steinhart verwandelt sicher<\/h3>\n<p>In der Pause fand L\u00f6wen-Trainer Bierofka dann offenbar die richtigen Worte. Seine Elf kam deutlich verbessert aus der Kabine &#8211; und belohnte sich umgehend. Kindsvater bewegte sich mit dem Ball aus dem M\u00fcnsteraner Strafraum heraus, kam jedoch ins Straucheln, als Brandenburger seinen Laufweg kreuzte. Schiedsrichter Harm Osmers erkannte das Foulspiel und zeigte auf den Punkt. Phillipp Steinhart, vor dem Gegentreffer noch ungl\u00fccklich, lie\u00df sich die M\u00f6glichkeit nicht entgehen und verwandelte sicher zum insgesamt gl\u00fccklichen Ausgleich (51.). Die L\u00f6wen waren nun merklich im Aufwind. Nur wenige Minuten sp\u00e4ter verpasste M\u00f6lders eine scharfe Hereingabe nur knapp, im zweiten Versuch zielte Dressel aus dem R\u00fcckraum weit am Tor vorbei (54.).<\/p>\n<p>Die Sechziger blieben dran und schn\u00fcrten die G\u00e4ste mehr und mehr ein. \u00dcber Bekiroglu kam der Ball auf der linken Seite zu Steinhart, der auf H\u00f6he des Elfmeterpunktes zu Willsch weiterleitete &#8211; im letzten Moment verhinderte M\u00fcnsters Kittner den Einschlag (62.). Die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse hatten sich nun komplett verschoben, die Preu\u00dfen lauerten nur noch auf vereinzelte Konter. So waren es in der 68. Spielminute erneut die Hausherren, die gef\u00e4hrlich vor das Tor kamen. Bekiroglu legte aus dem Zentrum auf links zu Willsch, verpasste die erneute Hereingabe dann nur um wenige Zentimeter. M\u00fcnsters \u00dcbungsleiter H\u00fcbscher hatte den Ernst der Lage l\u00e4ngst erkannt und versuchte mit zwei Auswechslungen einzuwirken: Rodrigues Pires kam f\u00fcr Brandenburger, Schnellbacher ersetzte \u00d6zcan (68.). Im Anschluss lie\u00df der Druck der L\u00f6wen tats\u00e4chlich etwas nach, die Spielanteile waren allerdings weiterhin klar verteilt.<\/p>\n<p>Zehn Minuten vor Spielende tauchten die Gastgeber wieder gef\u00e4hrlich vor dem G\u00e4ste-Geh\u00e4use auf. Der eingewechselte Greilinger zog nach innen und scheiterte aus guter Position an den Preu\u00dfen-Abwehrbeinen. Dann war es soweit: Unter gro\u00dfem Jubel betrat R\u00fcckkehrer Timo Gebhart das Gr\u00fcn, f\u00fcr ihn ging Bekiroglu (80.). Und Gebhart stand gleich im Mittelpunkt. Kurz vor dem Strafraum legte er sich den Ball zum Schuss zurecht, wurde beim Abschluss jedoch mit einem robusten Einsatz gest\u00f6rt &#8211; die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm (81.). Die letzte M\u00f6glichkeit der Partie hatte 1860-Angreifer M\u00f6lders kurz vor dem Abpfiff. Der Abschluss des Routiniers aus sieben Metern Torentfernung strich nur knapp \u00fcber den Querbalken (90.+1). So blieb es letztlich bei einem 1:1-Unentschieden. Die Gastgeber verdienten sich den Punkt durch eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, hatten am Ende gar Chancen auf den Dreier. Von den Preu\u00dfen kam nach der Pause deutlich zu wenig &#8211; Trainer H\u00fcbscher wird mit der Punkteteilung leben k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitagabend er\u00f6ffneten 1860 M\u00fcnchen und Preu\u00dfen M\u00fcnster die neue Drittliga-Spielzeit. Am Ende stand eine gerechte Punkteteilung. 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