{"id":230092,"date":"2019-07-21T15:56:04","date_gmt":"2019-07-21T13:56:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.liga3-online.de\/?p=230092"},"modified":"2019-07-21T15:56:04","modified_gmt":"2019-07-21T13:56:04","slug":"10-evina-sorgt-fuer-kfc-sieg-gegen-ueberlegenes-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liga2-online.de\/liga3-test\/index.php\/2019\/07\/21\/10-evina-sorgt-fuer-kfc-sieg-gegen-ueberlegenes-halle\/","title":{"rendered":"1:0! Evina sorgt f\u00fcr KFC-Sieg gegen \u00fcberlegenes Halle"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der vorletzten Partie des ersten Spieltags besiegte der KFC Uerdingen den Halleschen FC mit 1:0. Die Vogel-Elf \u00fcberzeugte mit einer hohen Effektivit\u00e4t, Halle konnte die eigene \u00dcberlegenheit hingegen nicht umm\u00fcnzen. Zum Matchwinner wurde ein Neuzugang.\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>KFC und HFC neutralisieren sich lange<\/h3>\n<p>Mit dem KFC Uerdingen und dem Halleschen FC standen sich am Sonntagnachmittag zwei schon im letzten Spieljahr \u00e4u\u00dferst ambitionierte Mannschaften gegen\u00fcber. Neu war hingegen der Spielort: Der KFC wechselte aus der Duisburger Schauinslandreisen-Arena in die D\u00fcsseldorfer Merkur Spiel-Arena \u2013 die heimische Grotenburg wird nach wie vor renoviert. Die Hausherren setzten auf sechs Neuzug\u00e4nge in der Startelf: K\u00f6nigshofer, Maxs\u00f6, Kirchhoff, Mbom, R\u00fchle und Evina gaben ihr Deb\u00fct. HFC-Trainer Torsten Ziegner vertraute derweil st\u00e4rker auf altbekanntes Personal und berief mit G\u00f6bel, Hansch und Nietfeld lediglich drei Neue.<\/p>\n<p>Von Beginn an war kein eindeutiger Qualit\u00e4tsunterschied zu erkennen. Beide Mannschaften traten selbstbewusst auf und versuchten sich umgehend mit Offensivaktionen. Aufseiten des HFC fand Bahn mit einem ersten Ecksto\u00df den Kopf des aufger\u00fcckten Mai, die Kugel ging deutlich \u00fcber das Tor (5.). Auch Uerdingen war pr\u00e4sent, zeigte sich zun\u00e4chst allerdings nicht ganz so zielstrebig wie die G\u00e4ste. Diese r\u00fcckten sehr weit auf und versuchten, die R\u00e4ume f\u00fcr die Hausherren eng zu machen, welche sich jedoch immer wieder musterg\u00fcltig befreiten. So neutralisierten sich die Mannschaften gr\u00f6\u00dftenteils. Es dauerte bis zur 18. Spielminute, ehe die anwesenden Zuschauer die erste Torchance bestaunen durften.<\/p>\n<p>Diese hatte es allerdings in sich: Aigner passte den Ball im Aufbau zu Halles Guttau, die Kugel landete \u00fcber Lindenhahn bei Hansch. Der Angreifer nutzte die Unordnung in der KFC-Defensive und zog aus rund 15 Metern Torentfernung ab &#8211; Uerdingen-Schlussmann K\u00f6nigshofer parierte gekonnt (18.). Auch in der Folge begegneten sich die Mannschaften gr\u00f6\u00dftenteils auf Augenh\u00f6he. Das Ergebnis: Kaum Torchancen. Wenn es einmal gef\u00e4hrlich wurde, zeigten sich meist die Saalest\u00e4dter verantwortlich. Nach mehreren Halbchancen war es kurz vor dem Pausenpfiff Halles Nietfeld, der sich im Strafraum gegen Lukimya und Maxs\u00f6 durchsetzte, schlie\u00dflich flach abzog und K\u00f6nigshofer zu einer Fu\u00dfabwehr zwang (45.). Torlos ging es in die Pause.<\/p>\n<h3>Uerdingen ben\u00f6tigt nur eine Torchance<\/h3>\n<p>Die Hausherren waren mit Wiederanpfiff gefordert, gerade in der Offensive zeigte die Elf von Heiko Vogel in der ersten Halbzeit deutlich zu wenig. Zun\u00e4chst kam jedoch wieder der Hallesche FC. Die G\u00e4ste kombinierten sich durch das Zentrum, am Ende der Kette legte Nietfeld f\u00fcr Lindenhahn ab, dieser verfehlte den linken Pfosten mit seinem Distanzschuss nur knapp (50.). Lindenhahn wollte es nun wissen. Zwei Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter setzte sich Halles Nummer sechs robust durch und probierte es zum zweiten Mal &#8211; der Ball\u00a0ging am anderen Pfosten vorbei (52.). Die Gastgeber zogen ihrerseits zwar weiterhin ein ordentliches Spiel auf, kamen allerdings nach wie vor nicht zu nennenswerten Abschl\u00fcssen. Diese gab es nur f\u00fcr die Ziegner-Elf um den auff\u00e4lligen Lindenhahn: So war es nach einer Landgraf-Hereingabe erneut der 28-J\u00e4hrige, der die F\u00fchrung knapp verpasste. Erst verfehlte er den Ball im Fallen, den zweiten Versuch des bereits liegenden Lindenhahns vereitelte dann Torh\u00fcter K\u00f6nigshofer.<\/p>\n<p>Optische \u00dcberlegenheit f\u00fchrt jedoch auch in der neuen Spielzeit nicht zwangsl\u00e4ufig zum Erfolg. Und so stellte der KFC das Spielgeschehen wenig sp\u00e4ter auf den Kopf. Nachdem Rodriguez Halle-Keeper Eisele mit einem Fernschuss erstmals gepr\u00fcft hatte (64.), schickte er Neuzugang Evina auf die Reise. Der Fl\u00fcgelst\u00fcrmer t\u00e4uschte links im Strafraum einen Abschluss an, lie\u00df damit Halles G\u00f6bel aussteigen und versenkte das Leder schlie\u00dflich gekonnt im langen Eck (65.). Der HFC war sichtlich geschockt, Cheftrainer Ziegner reagierte umgehend mit einem Doppelwechsel: F\u00fcr Hansch und Guttau kamen Vollert und Sohm. KFC-\u00dcbungsleiter Vogel musste hingegen den angeschlagenen Torsch\u00fctzen Evina vom Platz nehmen, ihn ersetzte Pfl\u00fccke (67.). Halle erh\u00f6hte in dieser Phase die Schlagzahl, die Gastgeber \u00fcberzeugten allerdings mit einer stabilen Defensive.<\/p>\n<p>Es dauerte bis zur 81. Spielminute, bis die G\u00e4ste wieder gef\u00e4hrlich vor das Tor kamen. Erst parierte K\u00f6nigshofer gegen Sohm, dann verpassten die HFC-Angreifer eine scharfe Hereingabe von der linken Seite nur knapp. Obwohl die Ziegner-Elf noch einmal alles versuchte, gab es gegen die Uerdinger Defensive kein Durchkommen mehr. Die letzte M\u00f6glichkeit vergab der aufger\u00fcckte Mai per Flugkopfball (90.+1). Somit stand am Ende ein \u00e4u\u00dferst gl\u00fccklicher 1:0-Erfolg f\u00fcr den KFC. Die Hallenser m\u00fcssen sich den Vorwurf gefallen lassen, die eigene \u00dcberlegenheit nicht in Tore umgem\u00fcnzt zu haben. Uerdingen reist in der kommenden Woche zu Bayern II, der HFC steht im Heimspiel gegen Hansa Rostock bereits unter Druck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der vorletzten Partie des ersten Spieltags besiegte der KFC Uerdingen den Halleschen FC mit 1:0. Die Vogel-Elf \u00fcberzeugte mit einer hohen Effektivit\u00e4t, Halle konnte die eigene \u00dcberlegenheit hingegen nicht umm\u00fcnzen. 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