{"id":231138,"date":"2019-07-31T20:52:30","date_gmt":"2019-07-31T18:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.liga3-online.de\/?p=231138"},"modified":"2019-07-31T20:52:30","modified_gmt":"2019-07-31T18:52:30","slug":"msv-besiegt-muenster-magdeburg-bleibt-sieglos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liga2-online.de\/liga3-test\/index.php\/2019\/07\/31\/msv-besiegt-muenster-magdeburg-bleibt-sieglos\/","title":{"rendered":"Duisburg besiegt M\u00fcnster, Magdeburg bleibt sieglos"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-231167 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.liga3-online.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3d-1.png\" alt=\"\" width=\"503\" height=\"123\" \/><\/p>\n<p><strong>Zweitliga-Absteiger Magdeburg wartet auf den ersten Saisonsieg. Gegen Mannheim reichte es am Mittwochabend trotz F\u00fchrung nur zu einem 1:1. W\u00e4hrend Duisburg den SC Preu\u00dfen mit 2:0 besiegte, gewann Halle bei Viktoria K\u00f6ln. Meppen (<\/strong><strong>4:2 gegen Chemnitz) und 1860 M\u00fcnchen (3:0 gegen Zwickau) feierten derweil die ersten Siege.<\/strong><\/p>\n<h3>Magdeburg 1:1 Mannheim: FCM weiter sieglos<\/h3>\n<p>Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen sollte f\u00fcr Magdeburg gegen Mannheim der erste Sieg her. Doch die Anfangsphase geh\u00f6rte den G\u00e4sten: Erst konnte\u00a0Deville einen Fehlpass von Keeper Brunst nicht ausnutzen (3.), dann setzte Schultz einen Kopfball \u00fcber den Kasten (6.). Der FCM erlaubte sich zu Beginn viele Fehler im Aufbauspiel, erst \u00fcber Bertram, der nach zw\u00f6lf Minuten jedoch deutlich verzog, kam der Zweitliga-Absteiger vor das Tor. Die Hausherren zogen das Tempo nun ein wenig an und kamen nach 20 Minuten zur n\u00e4chsten Chance: Beck scheiterte aus spitzem Winkel mit einem Drehschuss an Scholz im Waldhof-Tor. Magdeburg blieb dran und belohnte sich nach 29 Minuten mit der F\u00fchrung: S\u00f6ren Bertram nickte am ersten Pfosten eine Ecke von Kvesic ein. Mit dem 1:0 im R\u00fccken kontrollierte Magdeburg die Partie nun, kassierte aber noch vor der Pause den \u00fcberraschenden Ausgleich: Nach einem Steilpass von Korte war\u00a0Sulejmani frei durch, behielt vor Brunst die Nerven und schloss \u00fcberlegt ins lange Eck ab (44.). Das 1:1 war auch der Pausenstand.<\/p>\n<p>Im zweiten Durchgang waren sieben Minuten gespielt, als Prei\u00dfinger mit Deville zusammenprallte und anschlie\u00dfend mit einer Trage vom Platz gebracht werden musste (54.). Direkt danach die erste Magdeburger Chance im zweiten Durchgang: Bertram suchte\u00a0Costly, doch Mannheim konnte blocken. Danach war Brunst gefordert, als er einen Deville-Schuss um den Pfosten lenken musste. Auf der anderen Seite dr\u00e4ngte Magdeburg auf die erneute F\u00fchrung,\u00a0Jacobsen (63.) und Bertram (70.) scheiterten jeweils an Scholz. Es war die beste Phase des Zweitliga-Absteigers an diesem Abend, doch wirklich gef\u00e4hrlich wurde es in der Folge nicht mehr. So blieb es beim 1:1, Magdeburg wartet damit weiter auf den ersten Sieg und ist mit nur zwei Punkten nun Drittletzter. Der SV Waldhof bleibt dagegen ungeschlagen und belegt nach dem dritten Unentschieden in Folge den 14. Platz.<\/p>\n<h3>Duisburg 2:0 M\u00fcnster: MSV feiert souver\u00e4nen Heimsieg<\/h3>\n<p>Die ersten Minuten geh\u00f6rten den Hausherren, gef\u00e4hrlich wurde es in der 10. Minute aber auf der anderen Seite: Einen Aufsetzer von Dadashov musste Weinkauf zur Ecke parieren. Nur vier Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter meldete sich auch Duisburg mit einer guten M\u00f6glichkeit im Spiel an: Nach einer Vorlage von Albutat h\u00e4tte\u00a0Vermeij nur noch einschieben m\u00fcssen, legte den Ball jedoch links am leeren Tor vorbei. Duisburg dr\u00e4ngte nun auf die F\u00fchrung:\u00a0Daschner hatte diese nach 20 Minuten auf den Schlappen, scheiterte jedoch freistehend an Preu\u00dfen-Keeper Schulze Niehues. Auch in der Folge gaben die Zebras den Ton an und kamen kurz vor der Pause nochmal zu einer guten Gelegenheit: Bitters Schuss wurde jedoch geblockt (42.), sodass es ohne Treffer in die Halbzeit ging.<\/p>\n<p>Nach Wiederbeginn waren gerade einmal drei Minuten gespielt, als der MSV Duisburg durch einen von Tim Albutat verwerteten Pfostenabpraller verdient in F\u00fchrung ging. Die Zebras blieben nun dran, Scherder musste nach 50 Minuten in h\u00f6chster Not gegen\u00a0Vermeij retten. Nur vier Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter verhinderte\u00a0Heidemann den zweiten Einschlag, anschlie\u00dfend parierte Schulze Niehues. Das 2:0 lag in dieser Phase l\u00e4ngst in der Luft, fallen sollte es nach 58 Minuten aber auch nach einem Hackenschuss von Stoppelkamp noch nicht. Zw\u00f6lf Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter machte es der MSV-Kapit\u00e4n dann besser lie\u00df Scherder ins Leere rutschen und verwandelte zum \u00fcberf\u00e4lligen 2:0. Die Preu\u00dfen f\u00fcgten sich anschlie\u00dfend in ihr Schicksal, sodass Duisburg die Partie ohne Problem zu Ende brachte einen souver\u00e4nen Heimsieg feierte.<\/p>\n<h3>TSV 1860 3:0 Zwickau:\u00a0Bekiroglu schie\u00dft die L\u00f6wen zum Sieg<\/h3>\n<p>Im ausverkauften Gr\u00fcnwalder Stadion geh\u00f6rte dem FSV Zwickau nach acht Minuten die erste Chance: Eine Flanke von Godinho legte Huth f\u00fcr Reinhardt ab, der aus der Distanz links vorbeizog. Die L\u00f6wen kamen derweil \u00fcber einige Standards vor das Tor, richtig zwingend waren die M\u00f6glichkeiten aber nicht. Mit der ersten gef\u00e4hrlichen Gelegenheit gingen die Gastgeber nach 33 Minuten dann in F\u00fchrung: Efkan\u00a0Bekiroglu\u00a0brachte einen Freisto\u00df aus 20 Metern direkt im Tor unter &#8211; es war der erste Gegentreffer des FSV Zwickau in dieser Saison. Zwickaus Co-Trainer\u00a0Danny K\u00f6nig beschwerte sich derweil bei Schiedsrichter\u00a0Pascal M\u00fcller \u00fcber den aus seiner Sicht zu geringen Abstand, betrat dabei den Platz und wurde mit Rot des Innenraums verwiesen.\u00a01860 wollte nun mehr, nur Sekunden sp\u00e4ter scheiterte M\u00f6lders an Brinkies und verpasste damit das 2:0. Auf der anderen Seite war Hauptmann nach 40 Minuten frei durch, fand aber keinen Mitspieler. Zwickau kam jetzt nochmal, ein abgef\u00e4lschter Huth-Schuss landete vier Minuten vor der Pause auf dem Tordach. Weitere M\u00f6glichkeiten kamen nicht hinzu, es ging mit dem 1:0 f\u00fcr die L\u00f6wen in die Kabinen.<\/p>\n<p>In den zweiten Durchgang startete Zwickau schwungvoll, Huth mit dem Kopf (47.), Viteritti mit einer Flanke (48.) und\u00a0Handke mit dem Kopf (49.) machten deutlich: Geschlagen gibt sich der FSV noch lange nicht. Doch das Tor fiel nach 60 Minuten erneut auf der anderen Seite: Wieder war\u00a0Bekiroglu zur Stelle, dieses Mal nutzte er eine M\u00f6lders-Ablage. FSV-Trainer Joe Enochs reagierte und brauchte sein Wechselkontingent innerhalb von f\u00fcnf Minuten komplett auf. Auswirkungen hatte das allerdings nicht, wenngleich die Westsachsen bem\u00fcht waren. Nach 74 Minuten kam Zwickau nach einem Bonmann-Fehler nochmal zu einer guten Chance, Steinhart konnte aber kl\u00e4ren. Weitere Chancen kamen nicht hinzu, stattdessen machte Herbert Paul mit dem 3:0 nach 89 Minuten alles klar und sorgte damit f\u00fcr den Endstand. 1860 verbessert sich nach dem ersten Saisonsieg auf Rang sieben, Zwickau rutscht auf den 13. Platz ab.<\/p>\n<h3>K\u00f6ln 0:2 Halle: HFC dreht nach der Pause auf<\/h3>\n<p>Nach einer gem\u00e4chlichen Anfangsphase gab Handle nach zehn Minuten den ersten Schuss ab, verzog aber. Spielerisch waren die G\u00e4ste \u00fcberlegen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Erst in der 19. Minute wurde es im Sportpark H\u00f6henberg wieder lauter, als\u00a0Hansch aus der Distanz nur knapp dr\u00fcber zog. Auf der anderen Seite scheiterte\u00a0Bunjaku an einer Fu\u00dfabwehr von Eisele (23.). Auch die n\u00e4chsten Chancen geh\u00f6rten den G\u00e4sten: Erst verpasste Lanius die F\u00fchrung nach einer Ecke nur um Zentimeter (25.), dann musste Eisele einen Distanzschuss von Wunderlich zur Ecke abwehren (31.). Erst in der Schlussphase fanden die G\u00e4ste wieder besser in die Partie, gleichzeitig war Eisele gegen Wunderlich in der 42. Minute aber erneut zu einer Parade gezwungen. Ohne Tore ging es f\u00fcr beide Teams anschlie\u00dfend zum Pausentee.<\/p>\n<p>Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte HFC-Trainer Torsten Ziegner mit Sohm f\u00fcr Hansch einen frischen St\u00fcrmer. Eine Ma\u00dfnahme, die sich in der 53. Minute direkt bezahlt machte: Nach einer Ecke von Baxter Bahn stieg Sebastian Mai am h\u00f6chsten und wuchtete den Ball in die Maschen. Das 1:0 der G\u00e4ste war wie ein Hallo-Wach-Effekt f\u00fcr die Viktoria, die nun aufs Tempo dr\u00fcckte und sich wenig geschockt zeigte. Erst verfehlte ein Wunderlich-Kopfball sein Ziel (58.), dann rettete Eisele gegen\u00a0Klefisch (63.) und schlie\u00dflich parierte der HFC-Keeper einen Versuch von Willers (64.). Mitten in die Dranghase der K\u00f6lner hinein erh\u00f6hte Halle nach 76 Minuten durch eine Einzelleistung des eingewechselten Sohm auf 2:0. Der HFC wollte nun die Entscheidung und blieb in der Offensive. Die Viktoria warf nun alles nach vorne, belohnte sich aber nicht mehr und ging erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Halle ist nach dem zweiten Sieg in Folge Vierter, K\u00f6ln belegt Rang 13.<\/p>\n<h3>Chemnitz 2:4 Meppen: SVM dreht die Partie<\/h3>\n<p>Die Partie im Stadion an der Gellerstra\u00dfe begann ohne Highlights, sodass die Zuschauer bis zur 22. Minute auf den ersten nennenswerten Torabschluss warten mussten: Nach einer Ecke kam der Ball zu Kremer, der\u00a0Jabukov zu einer Parade zwang. Elf Zeigerumdrehungen sp\u00e4ter hatten die CFC-Fans bereits den Torschrei auf den Lippen, doch Domaschke im SVM-Kasten war gegen de Freitas gerade noch rechtzeitig zur Stelle (32.).In der 35. Minute durften die Chemnitzer Anh\u00e4nger aber jubeln: Eine Milde-Ecke schlug Reddemann zur\u00fcck in den F\u00fcnfmeterraum, wo Matti Langer nicht lange \u00fcberlegte und einschwei\u00dfte. Die F\u00fchrung nahmen die Himmelblauen auch mit in die Kabine.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Platz, kam Meppen nach 52 Minuten durch Deniz Undav zum Ausgleich &#8211; es war der erste Saisontreffer der Emsl\u00e4nder. Doch die Freude \u00fcber das 1:1 w\u00e4hrte nur kurz, denn keine Minute sp\u00e4ter stellte Bozic die F\u00fchrung des Chemnitzer FC nach einem Pass von Bonga wieder her. Meppen versuchte schnell zu antworten, ein Kremer-Freisto\u00df aus 30 Metern flog nach 58 Minuten nur hauchd\u00fcnn \u00fcber die Latte. Kurz danach stand es dann 2:2: Nach einem Konter \u00fcber D\u00fcker tauchte Undav frei vor\u00a0Jakubov und verwertete im Nachschuss (67.). Dieses Mal blieb die schnelle Reaktion der Hausherren aus, stattdessen drehte Meppen das Spiel nach 73 Minuten komplett: Dabei profitierten die Emsl\u00e4nder von einem Eigentor. Nils Blumberg brachte eine Guder-Hereingabe ungl\u00fccklich im eigenen Tor unter. In der Schlussphase versuchten die Himmelblauen nochmal alles, konnten am Spielstand aber nichts mehr drehen. Stattdessen machte der SVM mit dem 4:2 durch Marcus Piossek in der 86. Minute alles klar. W\u00e4hrend Meppen den ersten Saisonsieg feierte und sich auf Rang neun schiebt, ist der CFC mit nur einem Punkt Vorletzter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweitliga-Absteiger Magdeburg wartet auf den ersten Saisonsieg. Gegen Mannheim reichte es am Mittwochabend trotz F\u00fchrung nur zu einem 1:1. W\u00e4hrend Duisburg den SC Preu\u00dfen mit 2:0 besiegte, drehte Meppen in Chemnitz das Spiel (4:2). 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