{"id":232138,"date":"2019-08-10T17:30:08","date_gmt":"2019-08-10T15:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.liga3-online.de\/?p=232138"},"modified":"2019-08-10T17:30:08","modified_gmt":"2019-08-10T15:30:08","slug":"20-kaiserslautern-kegelt-mainz-aus-dem-dfb-pokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liga2-online.de\/liga3-test\/index.php\/2019\/08\/10\/20-kaiserslautern-kegelt-mainz-aus-dem-dfb-pokal\/","title":{"rendered":"2:0! Kaiserslautern kegelt Mainz aus dem DFB-Pokal"},"content":{"rendered":"<p><strong>David gegen Goliath hie\u00df es auch am heutigen Samstagnachmittag im DFB-Pokal, wo der 1.FC Kaiserslautern Bundesligist Mainz 05 zum Rheinland-Pfalz-Duell empfing. In einem kampfbetonten Spiel \u00fcberzeugten die Roten Teufel insbesondere in Durchgang zwei, in dem der FCK den Bundesligisten durch Tore von Starke und Pick am Ende mit 2:0 nach Hause schickte.<\/strong><\/p>\n<h3>Quaison verpasst Mainzer F\u00fchrung mehrfach<\/h3>\n<p>\u00dcber sieben Jahre lang hatten die Anh\u00e4nger beider Fanlager auf eine Neuauflage des Rheinland-Pfalz-Duells warten m\u00fcssen, welches der FSV im Februar 2002 &#8211; damals noch mit beiden Vereinen in der Beletage des deutschen Profifu\u00dfballs &#8211; deutlich mit 4:0 f\u00fcr sich entscheiden konnte. Der FCK brannte also auf Wiedergutmachung und wollte es dem vermeintlichen Favoriten vor 40.694 Zuschauern von der ersten Minute an schwer machen.<\/p>\n<p>Doch ebenjener Favorit verbuchte nach gut sechs Spielminuten die erste gute Torann\u00e4herung: Quaison tauchte nach sch\u00f6ner Kombination der G\u00e4ste pl\u00f6tzlich frei vor Grill auf, der gegen den Mainzer Angreifer jedoch stark im Eins-gegen-Eins parierte. Quaison sollte der Aktivposten beim Bundesligisten bleiben. Erst verzog der St\u00fcrmer aus durchaus aussichtsreicher Position (8.), dann strich sein kraftvoller Fernschuss aus rund 18 Metern nur knapp \u00fcber das FCK-Geh\u00e4use (14.). Wiederum nur vier Minuten sp\u00e4ter hatte Quaison erneut die F\u00fchrung auf dem Schlappen, konnte die scharfe Hereingabe von Aaron jedoch frei vor Grill nur am Tor vorbeidr\u00fccken (18.).<\/p>\n<p>Eine F\u00fchrung f\u00fcr die Mainzer, sie w\u00e4re zu diesem Zeitpunkt alles andere als unverdient gewesen, von den Roten Teufeln kam im Spiel nach vorne lange Zeit nichts Nennenswertes. Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe der FCK zu einer ersten, aber dann auch gleich hochkar\u00e4tigen Torann\u00e4herung kam: Matuwila flankte \u00fcber links kommend auf Thiele, der Kopfball des str\u00e4flich frei stehenden Lautrer Angreifers strich jedoch am Tor der Mainzer vorbei. Der Startschuss f\u00fcr eine erste kleinere, frenetisch von den eigenen Fans angepeitschte Druckphase der Roten Teufel, ohne dabei jedoch weitere Hochkar\u00e4ter verbuchen zu k\u00f6nnen. Die Mainzer Anfangseuphorie hatte sich hingegen gelegt, bis auf zwei Fernsch\u00fcsse von Brosinski (36.) und Onisiwo (42.) musste Lauterns Schlussmann Grill vor der Pause nicht mehr eingreifen, sodass es mit 0:0 in die Pause ging.<\/p>\n<h3>Starke zittert Elfmeter rein &#8211; Pick sorgt f\u00fcr sp\u00e4ten Knockout<\/h3>\n<p>Ohne personelle Wechsel starteten der Erst-und der Drittligist in die zweiten 45 Minuten, die kurz nach Wiederanpfiff aufgrund des Abbrennens von Pyrotechnik im Mainzer Fanblock zeitweise unterbrochen werden musste. Das gro\u00dfe Offensivfeuerwerk beider Mannschaften hingegen lie\u00df zun\u00e4chst auf sich warten, Hemlein verbuchte immerhin den ersten Abschluss aufs Tor in Durchgang zwei f\u00fcr den FCK, jedoch auch am Kasten der Mainzer vorbei (54.). Auf der Gegenseite setzte Onisiwo eine hochkar\u00e4tige Chance f\u00fcr die G\u00e4ste nur an das Au\u00dfennetz (56.). Dann schallte pl\u00f6tzlich ein Aufschrei durch den Betzenberg: Bell legte im Laufduell mit Thiele den Lautrer Angreifer im Strafraum &#8211; Elfmeter f\u00fcr den FCK, eine knifflige Entscheidung. Starke nahm sich der Sache an &#8211; und zitterte den Ball \u00fcber die Linie der 05er, nachdem M\u00fcller den Strafsto\u00df zun\u00e4chst abklatschen, den Kullerball ins eigene Netz jedoch nicht verhindern konnte, 1:0 f\u00fcr den Underdog.<\/p>\n<p>Mainz war nun gezwungen, aufzumachen, sodass sich immer wieder R\u00e4ume f\u00fcr die Roten Teufel boten. Eine herrliche Einzelaktion von Pick h\u00e4tte das 2:0 verdient gehabt, rollte jedoch letztlich deutlich am Mainzer Kasten vorbei (70.). Mainz blieb aber gef\u00e4hrlich, ein satter Abschluss von Maxim strich nur um wenige Zentimeter \u00fcber das Netz der Gastgeber (76.). Lauterns Schlussmann Grill machte das Spiel selbst noch einmal spannend, als er bei einem Ausflug zur Eckfahne den Ball verlor, was der Bundesligist jedoch nicht bestrafen konnte (80.). Der FCK verteidigte jetzt mit Mann und Maus und wollte mit der munteren Unterst\u00fctzung der eigenen Anh\u00e4nger im R\u00fccken den knappen Vorsprung nicht mehr aus der Hand geben, Mainz lief hingegen die Zeit davon und spielte die Angriffe nicht mehr sauber zu Ende.<\/p>\n<p>Und so kam es, wie es kommen musste: Mainz lief in einen Konter der Hausherren, Skarlatidis bediente Pick, der im Sechzehner noch einmal einen Haken schlug und flach zur Vorentscheidung f\u00fcr die Roten Teufel einschob &#8211; Deckel drauf, 2:0! Im Anschluss riss sich Pick das Trikot vom Leib, kassierte folgerichtig Gelb aber auch den Unmut der Mainzer Anh\u00e4nger, die daraufhin Pyrotechnik auf das Feld schmissen und f\u00fcr eine Nachspielzeit von \u00fcber zehn (!) Minuten sorgten, in der Burkardt f\u00fcr den FSV noch einmal den Pfosten traf (90.+9). Am Ende aber reichte es f\u00fcr den Drittligisten, der mit einer starken Kollektivleistung den Bundesligisten niederrang und damit in die n\u00e4chste Runde des DFB-Pokals einzieht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>David gegen Goliath hie\u00df es auch am heutigen Samstagnachmittag im DFB-Pokal, wo der 1.FC Kaiserslautern Bundesligist 1.FSV Mainz 05 zum Rheinland-Pfalz-Derby empfing. 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