Magdeburg: Schork verspricht "auf jeden Fall zwei bis drei Neuzugänge“

Weniger als zwei Wochen vor dem Wiederbeginn der Saison kristallisiert sich beim 1. FC Magdeburg das Personaltableau für den Kampf um den Klassenerhalt nur langsam ab. Sportchef Otmar Schork verspricht seinem Trainer Christian Titz und den Fans des Abstiegskandidaten allerdings noch Nachbesserungen des Kaders bis zum Rückrundenstart.

"Sind natürlich auf dem Markt tätig“

"Wir sind natürlich auf dem Markt tätig, und wir haben in jedem Fall vor, zwei bis drei Neuzugänge zu verpflichten. Wir sind intensiv dabei“, sagte Schork zum Abschluss des Magdeburger Trainingslagers in der Türkei in einem Interview für die MDR-Sendung "Sport im Osten“.

Tatenlos wird der Aufsteiger keinesfalls bleiben, wie die Volksstimme den 65-Jährige zitierte: "Es steht über allem, dass wir auch in der nächsten Saison in der zweiten Liga spielen.“

Außer im Offensivbereich, wo einen Unterschrift des vertragslosen Niederländers Luc Castaignos nach seinen überzeugenden Vorstellungen in der Türkei ganz offenkundig kurz bevorsteht, "schauen wir natürlich auch in der Defensive, in der wir auf der linken Außenverteidigerposition Probleme haben, weil Leon Bell Bell leider ausfällt“, wie Schork weiter zu Protokoll gab.

Österreicher Ullmann wegen Vielseitigkeit interessant

Ob der Kader vor diesen Hintergrund lediglich punktuell ergänz werden oder perspektivisch breiter aufgestellt werden soll, ließ Schork bewusst offen. "Ich will mich nicht auf eine spezielle Position festlegen, es wird sich zeigen, ob wir einen linken Außenverteidiger oder einen Innenverteidiger holen. Oft kommen ja auch Spieler in Betracht, die variabel einsetzbar sind“, erläuterte Schork seine Sondierungen.

Unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten machen scheinbar den österreichischen Defensivspieler Maximilian Ullmann zu einem interessanten Kandidaten. Der 26-Jahre alte Nationalspieler vom italienischen Zweitligisten FC Venedig kann auf der linken Seite sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld spielen.

Handlungsbedarf lässt sich vor dem Einstieg die zweite Saisonhälfte am 27. Januar (Freitag) bei Fortuna Düsseldorf auch gar nicht wegdiskutieren. Auf dem vorletzten Tabellenplatz schwebt Magdeburg mit dem viertschwächsten Angriff (20 Tore) und der schlechtesten Abwehr (33 Gegentreffer) in akuter Abstiegsgefahr.

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