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Markus Krösche mit RB Leipzig einig? SC Paderborn dementiert

Seit Wochen steht Paderborns Erfolgsmanager Markus Krösche im Fokus der Konkurrenz, nun scheinen die Würfel angeblich gefallen zu sein. Wie die "Leipziger Volkszeitung" und die "Bild" jeweils unter Berufung auf eigene Informationen berichten, soll es den 38-Jährigen im Sommer zu RB Leipzig ziehen. Der SCP hat die Meldung dementiert.

500.000 Euro Ablöse?

Offiziell bestätigt ist der Krösche-Abgang bisher nicht, vielmehr hat SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger die Meldung bei "Radio Hochstift" dementiert. Demnach habe es bislang keine Gespräche mit einem Verein gegeben. Den Berichten zufolge soll sich Krösche mit dem Champions-League-Teilnehmer auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt haben. Die Ablöse liege demnach bei 500.000 Euro. Sollte die Summe tatsächlich stimmen, wäre das durchaus überraschend.

Denn als der Hamburger SV vor einem Jahr offiziell angefragt hatte, soll der SCP eine Summe zwischen drei und vier Millionen Euro für den 38-Jährigen aufgerufen haben. Auch im Zuge der Gespräche mit Schalke 04 stand zuletzt eine Millionen-Summe im Raum. Neben Leipzig und S04 waren auch der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 am Erfolgsmanager der Ostwestfalen interessiert, erhielten aber eine Absage.

Mit Paderborn vor Durchmarsch

Krösche, der 13 Jahre lang durchgehend als Spieler beim SCP aktiv war, übernahm den Managerposten in Paderborn im März 2017 – zu diesem Zeitpunkt kämpfte der SCP in der 3. Liga um die sportliche und wirtschaftliche Existenz. Am Ende der Saison stiegen die Ostwestfalen sportlich ab, blieben aber durch den Lizenzentzug bei 1860 München in der 3. Liga und schafften in der darauffolgenden Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Nun stehen die Blau-Schwarzen vor dem Durchmarsch in die Bundesliga. Schon am Sonntag könnte der SCP den Aufstieg mit einem Sieg gegen den HSV perfekt machen, wenn Union Berlin gleichzeitig gegen Magdeburg verlieren sollte. Beim SC Paderborn steht Krösche noch bis 2022 unter Vertrag. Sollte es den 38-Jährigen nun tatsächlich nach Leipzig ziehen, dürfte die offizielle Bekanntgabe erst nach Saisonende erfolgen. Bei den Roten Bullen wurde Krösche die Nachfolge von Jochen Schneider antreten.