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Medienrechte ab 2021/22: Das könnte sich ändern

© imago/foto2press

Die Vermarktung der TV-Rechte der 1. und 2. Bundesliga läuft an. Nachdem die aktuellen Gegebenheiten mit der Saison 2020/21 auslaufen, werden die Medienrechte für die darauffolgenden Jahren neu ausgeschrieben. Die DFL plant darin einige Neuerungen.

Neue Anstoßzeit am Samstagabend

Die ungebliebten Montagsspiele werden in der Planung der TV-Rechte künftig keine Rolle mehr spielen – das war längst bekannt. Am Donnerstagnachmittag berichtete das Magazin Sponsors über die Ausschreibung der Medienrechte der DFL ab der Saison 2021/22, worin die Anstoßzeit am Montagabend gestrichen wurde. Dafür aber soll es künftig auch in der 2. Bundesliga eine späte Partie am Samstagabend geben, diese wäre entweder um 20:15 Uhr oder 20:30 Uhr angedacht – dafür setzten sich die Zweitligisten jedenfalls ein. Die Samstagspartien um 13 Uhr sollen generell um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden.

33. Spieltag mit versetzten Anstoßzeiten

Desweiteren gibt es gute Nachrichten für diejenigen, deren Mannschaften in den Relegationsspielen am Saisonende antreten müssen – diese Spiele sollen ab 2021 wieder im Free-TV gesendet werden. Außerdem soll die Regel gekippt werden, dass am 33. Spieltag alle Partien gleichzeitig angestoßen werden sollen. Hier will sich die DFL den anderen europäischen Top-Ligen anpassen und nur noch den letzten Spieltag zeitgleich anpfeifen. Bei allen Ideen handelt es sich erst einmal jedoch nur um ein vorläufiges Konzept.