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Nach Ausschreitungen: HSV muss hohe Strafe zahlen

In acht Fällen und vor allem im vorletzten Bundesligaspiel kam es beim HSV zu Fan-Ausschreitungen: Das kostet den Verein insgesamt 115.000 Euro.

DFB bestraft Fanverhalten

Das Sportgericht des DFB hat den HSV zu einer Strafzahlung von 115.000 Euro verurteilt. Insgesamt acht Fälle unsportlichen Verhaltens stellte der DFB im Verlauf der Rückrunde fest und hebt dabei insbesondere das vorletzte Bundesligaspiel des HSV gegen Borussia Mönchengladbach hervor. Aufgrund des Zündens und Werfens von Pyrotechnik seitens der HSV-Anhänger musste die Partie für 17 Minuten unterbrochen werden. Darüber flossen auch Auffälligkeiten aus den Spielen gegen Stuttgart, Schalke, Hoffenheim, Freiburg, Wolfsburg und Frankfurt in das Urteil mit ein.

Hoffmann will Verursacher zur Kasse bitten

Schon im Januar musste der HSV Strafen in Höhe von 40.000 und 80.000 Euro zahlen. Von den weiteren 115.000 Euro darf der HSV bis zu 35.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Gegenüber der Bild sagte HSV-Vorstand Bernd Hoffmann: „Ich hoffe, dass im Zusammenspiel mit den Behörden und der Polizei die Verursacher ermittelt und verurteilt werden, damit wir sie an den Kosten beteiligen können.“