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Nach Muskelfaserriss: Hannover verzichtet noch länger auf Jonathas

Hannover 96 muss länger als zunächst geplant auf Stürmer Jonathas verzichten. Wie Cheftrainer Mirko Slomka am Donnerstag erklärte, werde man bei dem brasilianischen Stürmer nach dessen Anfang August erlittenen Muskelfaserriss "nicht den ganz normalen Ablauf nach einem Muskelfaserriss wählen." 

"Wir hatten das Gefühl, dass wir jetzt mal etwas anders machen müssen" 

Im Training Anfang August hatte sich Hannovers Stürmer Jonathas einen Muskelfaserriss zugezogen – es war nicht die erste Verletzung des 30-Jährigen in den vergangenen Monaten, immer wieder plagten den Brasilianer kleinere Blessuren. Deswegen hat sich Cheftrainer Mirko Slomka nun dazu entschieden, länger als zunächst geplant auf Jonathas verzichten zu wollen, wie der 51-Jährige am Donnerstag auf der Website der  96er erklärte: "Wir hatten das Gefühl, dass wir jetzt mal etwas anders machen müssen. Wir möchte nicht nach drei Wochen wieder dastehen und sagen: 'Jetzt haben wir die nächste Verletzung.' Wir müssen intensiv daran arbeiten, dass das nicht mehr vorkommt." Das habe habe Slomka so auch mit Jonathas und den Physiotherapeuten des Teams besprochen. "Jonathas hat Verständnis gezeigt. Das war uns wichtig, weil er da mit uns in einem Boot sitzen muss. Sonst kann das nicht funktionieren."

Einstieg ins Mannschaftstraining Anfang September 

Zurück im Mannschaftstraining wird Jonathas nun nach der Länderspielpause Anfang September erwartet. Der Brasilianer war 2017 für neun Millionen Euro von Rubin Kazan zu den Niedersachsen gewechselt und bestritt seitdem 24 Pflichtspiele für die Hannoveraner, in denen ihm sechs Tore und vier Vorlagen gelangen. In dieser Spielzeit kam Jonathas bisher nur zu einem Einsatz und stand am zweiten Spieltag gegen den SSV Jahn Regensburg (1:1) für 19 Minuten auf dem Feld.