• Facebook
  • Twitter

Nach Niederlage gegen Regensburg: Hamburg mit sich selbst unzufrieden

Auch im Rückspiel gegen den SSV Jahn Regensburg gab es für den Hamburger SV nichts zu holen. Während die Hansestädter in der Hinrunde aber noch mit 0:5 gegen die Oberpfälzer untergingen, sah es am Sonntag für lange Zeit nach einem Auswärtssieg aus, eine gelb-rote Karte gegen Orel Mangala wurde dann aber zum Knackpunkt. Trainer und Spieler waren anschließend bedient. 

Die Führung durch Bates reicht nicht

Der Start ins neue Jahr ist dem Hamburger SV nur mittelmäßig geglückt: Neben zwei Siegen gab es ein Unentschieden und seit Sonntag nun auch zwei Niederlagen, wodurch der 1. FC Köln die Norddeutschen dank eines Nachholspiels wieder von Platz eins verdrängen könnte. Sogar der Vorsprung auf Rang drei (Union Berlin) ist mittlerweile auf drei Punkte geschrumpft. Dabei sah es im Auswärtsspiel am Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg über weite Strecken der Partie nach einem souveränen Sieg für den HSV aus, nachdem David Bates die Rothosen mit seinem ersten Pflichtspieltor in Führung gebracht hatte (16.). Doch eine gelb-rote Karte gegen Orel Mangala (69.) brachte die Hausherren wieder zurück in die Partie und Sargis Adamyan (74.) und Marco Grüttner (81.) sorgten mit ihren Treffern für Jubelstürme auf den Rängen. Zu allem Überfluss sah der eingewechselte Vasilije Janjicic in der Nachspielzeit noch die rote Karte (90+2.), nachdem er als letzter Mann seinen Gegenspieler umgerissen hatte.

Die gelb-rote Karte gegen Mangala ist der Knackpunkt

"Janjicic stand schon neben mir, weil wir Orel rausnehmen wollten und dann bekommt ausgerechnet dieser Spieler den Ball gegen die Hand". ärgerte sich Hamburgs Trainer Hannes Wolf nach dem Spiel aber insbesondere über den ersten Platzverweis, den eindeutigen Knackpunkt für den Tabellenführer. "Nach dem 1:1 haben wir die Ordnung verloren und aus einem langen Ball das zweite Tor bekommen. Obendrauf dann noch die rote Karte. Wir brauchen nicht drumherum reden, das war kein guter Start ins Jahr 2019."

"Wir hätten das 2:0 machen können oder sogar müssen" 

Dabei hatten die Hamburger zuvor aber gleich mehrfach die Möglichkeit, den Spielstand eindeutiger ausfallen zu lassen und somit vielleicht schon früher für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch Pierre-Michel Lasogga vergab nach 25 Minuten völlig freistehend die beste Chance der Gäste um die Führung zu erhöhen. "Fakt ist, dass wir das 2:0 hätten machen können oder sogar müssen. Dan hätten wir vielleicht eine andere Sicherheit gehabt. Uns hat aber der letzte Pass gefehlt", monierte hinterher auch Lewis Holtby und Torschütze Bates forderte, man solle aus diesem Spiel die "Lehren ziehen", denn eigentlich müsse man "ein solches Spiel nach Hause fahren."

Im Montagsspiel wartet Fürth

Zurück in die Heimat ging es so aber ohne Punkte, die können erst wieder am kommenden Montag (20.30Uhr) geholt werden. Dann geht es zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth, die sich zuletzt mit drei Spielen ohne Niederlage wieder im Aufwind befindet. Es soll wohl keine leichte Aufgabe für den HSV werden.