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Nach nur einem Jahr: Klingenburg vor Abgang beim 1. FC Kaiserslautern?

IMAGO / Fotostand

Vor der abgelaufenen Spielzeit hatte sich René Klingenburg dem 1. FC Kaiserslautern angeschlossen, war im Sommer 2021 von Viktoria Köln gekommen. Nach nur einem Jahr könnten sich die Wege aber wieder trennen. Der Mittelfeldspieler hat unter Trainer Dirk Schuster wohl keine Zukunft. Wie der "Mitteldeutsche Rundfunk" berichtet, soll Drittligist Erzgebirge Aue Interesse am 28-Jährigen haben.

Vertrag bis 2023 beim FCK

Beim Aufsteiger steht Klingenburg zwar noch bis 2023 unter Vertrag, spielte unter Trainer Dirk Schuster bislang aber keine Rolle. Der Weg zu einem neuen Verein scheint deshalb frei zu sein, wenn der Profi einen Wechselwunsch hinterlegt. Nachdem er in den Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden lediglich für drei Minuten ran durfte, gab es zuletzt keinerlei Spielzeiten für Klingenburg. An den ersten beiden Zweitliga-Spieltagen sowie im DFB-Pokal stand der Kicker nicht mal im Kader. Eine Zukunft scheint der gebürtige Oberhausener in der Pfalz nicht zu haben.

Im zentralen Mittelfeld setzt der frühere Aue-Coach bislang auf Marlon Ritter und Julian Niehues, sodass für Klingenburg kein Platz ist – zumal der FCK mit sechs Spielern für diese Position ohnehin überbesetzt ist. Unter Schuster-Vorgänger Marco Antwerpen war Klingenburg dagegen eine Stammkraft und bestritt 28 Spiele (zwei Tore, zwei Vorlagen). Neben seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld kam er in einigen Partien auch als Innenverteidiger und als Stürmer zum Einsatz.

80 Mal 3. Liga

Für Preußen Münster, Viktoria Köln und die Lautrer bestritt der beidfüßig starke Profi 80 Drittliga-Partien. Dabei gelangen ihm zwölf Tore und acht Vorlagen. Im Trikot von Dynamo Dresden kam Klingenburg in der Saison 2019/20 auch 25 Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Ausgebildet wurde der robuste Abräumer bei Rot-Weiß Oberhausen, dem MSV Duisburg und dem FC Schalke 04. Sollte Aue tatsächlich der neue Verein werden, dürfen sich die Sachsen über einen erfahrenen Spieler freuen.