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Fix: Gjasula unterschreibt beim HSV

© imago images / Bernd König

Am Mittwochabend machte der Hamburger SV nun offiziell, was die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen. Die Hansestädter verpflichten Klaus Gjasula vom SC Paderborn und statten den Mittelfeldspieler mit einem Zweijahresvertrag aus.

Vertrag bis 2022

Zwei Jahre lang kickte Klaus Gjasula für den SC Paderborn, am Dienstag verkündete er seinen Abschied mit dem auslaufenden Vertrag aus Ostwestfalen. Sein (Ex-) Trainer Steffen Baumgart kannte dabei bereits das Ziel des Mittelfeldspielers, wollte aber noch nicht mehr verraten, als dass Gjasula eine "schöne Herausforderung" erwarte. Welche Herausforderung das ist, wurde nun am Mittwochabend offiziell verkündet, nachdem mehrere Medien zuvor schon davon berichtet hatten: Gjasula spielt ab der kommenden Saison beim Hamburger SV und unterschreibt einen Zweijahresvertrag in der Hansestadt.

"Wir freuen uns sehr, mit Klaus einen erfahrenen Spieler in unserem Team begrüßen zu dürfen. Er soll unsere Defensive als wichtiger Stabilisator verstärken, verfügt neben seinen Defensivqualitäten als beidfüßiger Spieler aber ebenfalls über einen flexiblen Spielaufbau. Wir sind überzeugt, dass seine Mentalität und auch seine Persönlichkeit der Mannschaft guttun werden", freut sich HSV-Sportdirektor Michael Mutzel auf der Website des Vereins über den zweiten Hamburger Sommerneuzugang nach Amadou Onana.

Für den 30-jährigen Gjasula ist der Wechsel wohl ein Karrierehöhepunkt, kickte er vor fünf Jahren noch in der Regionalliga Südwest. Über die Kickers Offenbach, die Stuttgarter Kickers, den Halleschen FC und den SC Paderborn landete der Abräumer vor der Abwehrkette nun in Hamburg.

Gelb-Rekord für Gjasula

Dass Gjasula den Titel als Abräumer völlig zurecht trägt, bewies er im Bundesliga-Jahr mit den Ostwestfalen: Mit 17 gelben Karten schnappte er Ex-Schalker Tomasz Hajto den Rekord für die meisten Verwarnungen in einer Saison weg. Vom Platz flog der rustikale Mittelfeldmann dabei nie. Möglicherweise sorgt der 30-Jährige nun in der kommenden Saison für mehr Körperlichkeit im Hamburger Mittelfeld.