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Nach Rassismus-Vorfällen bei HSV-Spiel: DFB ermittelt

Ulrich

Nachdem es am Samstagabend beim Spiel zwischen dem Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf offenbar zu Rassismus-Vorfällen gekommen war, hat der DFB nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Narey offenbar rassistisch beleidigt

Am Sonntag war bekannt geworden, das "Spieler beider Mannschaften rassistisch beleidigt worden sein sollen", wie es in einer Stellungnahme des HSV hieß. Einer der Betroffenen war wohl Düsseldorfs Khaled Narey. Bei "Instagram" schrieb der Ex-Hamburger: "Allen 'Fans', die mich während des Spiels rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen haben, wünsche ich vom Herzen eine gute Besserung!" Welche Äußerungen gefallen sind, ist bislang nicht bekannt. Der HSV hatte von "inakzeptablen Vorkommnissen" gesprochen und angekündigt, "alles uns Mögliche" unternehmen zu wollen, "um die Vorfälle aufzuklären und zu ahnden".

Auch die Fortuna hatte sich am Sonntag zu Wort und die rassistischen Beleidigungen "auf das Schärfste" verurteilt. Rassismus sei zu keinem Zeitpunkt und an keinem Ort zu tolerieren. Daher hofft die Fortuna, "dass es dem HSV gelingt, die Vorfälle schnellstmöglich aufzuklären". Dem HSV droht nun eine Geldstrafe – auch, weil Schiedsrichter-Assistent Richard Hempel von einem Kugelschreiber am Kopf getroffen worden war.