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Nach Remis: Dresden wähnt sich "auf einem guten Weg"

IMAGO / Eibner

Dynamo Dresden ist mit einem 1:1 gegen den Hamburger SV überaus passabel in das neue Jahr gestartet und bewies dabei einmal mehr mannschaftliche Geschlossenheit. Auch SGD-Trainer Alexander Schmidt war durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Vorsätze umgesetzt

Mit einer klaren Marschroute waren die Dresdner in die Begegnung des 19. Spieltags am Freitagabend gegen den HSV gestartet und machten von der ersten Minute an mächtig Druck. So habe die SGD genau das "umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", resümierte Trainer Alexander Schmidt nach dem 1:1 auf der anschließenden Pressekonferenz. So sollte das Team "nicht den Fehler machen, dass wir reaktiv sind. Sonst hätten wir keine Chance gehabt", gab der Trainer Einblicke in die taktische Ausrichtung.

Vor allem "in der Anfangsphase ist dies gut gelungen". Umso ärgerlicher, dass in die womöglich beste Phase Dynamos die Hamburger Führung fiel. Nach einem abgerutschten Schuss von Königsdörffer konnten die Gäste einen mustergültigen Konter aufziehen, an dessem Ende Glatzel stark abschloss (37.). Eine "Fehlerkette" sah Schmidt in der Situation. So müssten seine Mannen solche Situationen "energischer verteidigen", woran "weiter gearbeitet" werde.

"Etwas Positives mitgenommen"

Verdientermaßen kamen die Dresdner nach der Pause durch Daferner noch zum Ausgleich (61.) und rangen dem HSV so einen Punkt ab. Zufrieden war der Übungsleiter anschließend, weil "in der Vorrunde war es häufig so, dass wir besser waren und als Verlierer vom Platz gingen", nun konnte zumindest ein Zähler mitgenommen werden. Dieser sorgt dafür, dass die SGD trotz des Sieges von Hannover auf dem 11. Platz bleibt und mit akutem Abstiegskampf nicht allzu viel zu tun hat. Auch Schmidt wähnte seine Mannen "auf einem guten Weg" und habe "etwas Positives mitgenommen". Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft diesen Punkt herausspielte, imponierte dem 53-Jährigen. So habe Dresden "viele Ballgewinne gehabt". Nur St. Pauli habe den HSV in der Hinrunde zu ähnlich vielen Fehler gezwungen.

Auch die Torschussstatistik von 18:9 sprach am Ende deutlich für die Gastgeber, sodass Schmidt nach Rekapitulation des Spielverlaufs sogar beinahe noch etwas bedauerte, dass am Ende nicht gar drei Punkte standen. So hätte er sich vielleicht sogar "mehr erwünscht, weil wir viele sehr gute Dinge gemacht haben." Allzu sehr loben wollte er den Auftritt dann aber auch nicht uns sprach lediglich von einer "Momentaufnahme", die erst noch bestätigt werden solle. Optimismus scheint anhand des Auftritts und auch der starken Debüts von Vaclav Drchal, der gleich im Angriff startete, sowie Oliver Batista-Meier, der in der Schlussphase auf sich aufmerksam machen durfte, durchaus angebracht. Am kommenden Spieltag soll wohl möglichst gegen Hannover 96 an dieser Leistung angeknüpft werden.