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1. FC Nürnberg: Margreitters Zeit scheint abgelaufen

© imago-iamges/Uwe Kraft

Schon vor dem Dienstantritt des neuen Sportdirektors Olaf Rebbe ist beim 1. FC Nürnberg die Entscheidung in der letzten noch offenen Personalfrage des derzeitigen Kaders offenbar gefallen. Abwehrspieler Georg Margreitter bekommt Medienberichten zufolge nach sechs Jahren am Valznerweiher keinen neuen Vertrag mehr.

Zu alt, zu teuer, zu verletzungsanfällig

Laut Angaben des Fachmagazins "Kicker" ist auf Vereinsseite die Entscheidung gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem 32 Jahre alten Österreicher schon vor einem letzten Gespräch mit dem Innenverteidiger gefallen. Im Zukunftskonzept von Sportvorstand Dieter Hecking soll für den Innenverteidiger, der in der laufenden Saison erst elfmal zum Einsatz gekommen ist, aus mehreren Gründen kein Platz mehr sein. Angeblich sprechen neben dem Alter auch das Gehalt und die Verletzungsanfälligkeit gegen den Vorarlberger.

Margreitter ist der dritte Spieler aus dem derzeitigen Aufgebot der Franken ohne Perspektive. Vor dem österreichischen Ex-Nationalspieler hatte der Klub bereits auch Hanno Behrens und Lukas Mühl mitgeteilt, ohne sie zu planen.

Hecking: "Club" soll für Neuzugänge "geil" sein

Für die neue Saison schwebt Hecking mit Rebbes Hilfe eine Blutauffrischung für die Mannschaft von Trainer Robert Klauß vor. "Es geht darum, unseren Spielerkader ausgewogen und interessant zu gestalten", sagt Hecking und fügt hinzu: "Wir wollen Spieler holen, für die es geil ist, für den 'Club' zu spielen."

Davon hat der bereits als Zugang feststehende Mittelfeldspieler Taylan Duman aus der Regionalliga-Reserve von Vizemeister Borussia Dortmund die Nürnberger Verantwortlichen schon überzeugt. Außerdem sollen drei Talente aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum in den Profi-Kader aufrücken. Um weiteren Platz für neue Spieler zu schaffen, wird sich Rebbe nach seinem am Donnerstag anstehenden Dienstbeginn auch besonders um eine weitere Ausdünnung des Kaders kümmern müssen.

Hecking erwartet dabei in der Zusammenarbeit mit Rebbe kaum unterschiedliche Meinungen: "Ich glaube, dass Olaf und ich wie ein gut geöltes Zahnrad funktionieren können und uns in unseren Kernkompetenzen gut ergänzen."