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Nürnberg: Palikucas Personalpuzzle trotz Corona-Krise

© imago images / Zink

Beim 1. FC Nürnberg bastelt Sportvorstand Robert Palikuca auch in der Coronakrise an der Mannschaft der Zukunft. Für die neue Saison sollen die Franken laut einem Medienbericht gleich auf fünf Positionen besonderen Handlungsbedarf sehen.

"Momentan wird nicht über Zahlen gesprochen“

Palikuca machte zu Wochenbeginn in der Bild-Zeitung aus seiner fortlaufenden Bemühungen um Verstärkungen für den Kader von Trainer Jens Keller kein Hehl: "Wir haben weiter Kontakt zu Spielern und Beratern.“

Zugleich betonte der FCN-Planer, dass die auch finanziell unsichere Lage durch die Saisonpause konkrete Verhandlungen praktisch nicht zulässt: "Momentan wird nicht über Zahlen gesprochen. Durch die Corona-Krise kann schließlich kein Verein schon jetzt den Haushalt für die kommende Saison bestimmen.“

Langes Warten auf Ewerthon-Ersatz

Laut Bild ganz oben auf Palikucas To-do-Liste steht ein Linksfuß für die linke Seite der Innenverteidigung als Ersatz für den vor Saisonbeginn zu Ligakonkurrent Hamburger SV abgewanderten Brasilianer Ewerthon. Auch für die Außenposition daneben suchen die Franken noch, zumal Leihspieler Philipp Heise bei Keller zu selten den Sprung in die Anfangsformation schafft.

Im defensiven Mittelfeld könnte unterdessen aufgrund des sich abzeichnenden Angangs von Patrick Erras eine weitere Lücke gefüllt werden müssen. Ebenfalls Handlungsbedarf würde im Angriff entstehen, wenn Mikael Ishak nicht doch noch seinen Vertrag verlängert und Leihspieler Michael Frey nicht für deutlich weniger als drei Millionen Euro endgültig von Fenerbahce Istanbul an den Valznerweiher wechseln kann.

Schon konkreter ist Nürnbergs Interesse offenbar an zwei Offensiv-Kandidaten für die Außenbahn. Angeblich will Palikuca den momentan von Schalke 04 an Fortuna Düsseldorf ausgeliehenen Bundesliga-Spieler Bernard Tekpetey und Kevin Bua vom FC Basel von einem Wechsel zum Altmeister überzeugen.