• Facebook
  • Twitter

Online-Ranking: Das sind die beliebtesten Stadien der 2. Bundesliga

© imago

Wer hat das größte, das schönste oder das beliebteste Stadion in Deutschland? Laut einer Auswertung von über 240.000 Online-Rezensionen ist das, wenig überraschend, wohl Borussia Dortmund. Aber wie haben die Zweitliga-Stadien abgeschnitten? liga2-online.de gibt einen Überblick:

Das "perfekte" Stadion

Es kommt nicht immer auf die Größe an, das gilt wohl auch in der Beliebtheitsskala von Fußball-Stadien. Logischerweise gibt es in Deutschland entsprechend der drei Profi-Ligen eine enorme Auswahl an Spielstätten und von 10.001 Zuschauerplätzen am Kölner Höhenberg bis zum 81.365-fassenden Signal-Iduna-Park in Dortmund ist alles dabei – und wird auch von den Besuchern munter bei Google bewertet.

Das Prinzip kennt jeder: Ein paar nette Zeilen schreiben, zwischen einem und fünf Sternen bewerten und schon entsteht ein Ranking, das "Testberichte.de" nun ausgewertet hat. Vorweg schon einmal: Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,7 Sternen ist auch die Dortmunder Bundesliga-Arena nicht "perfekt" und auch das Stadion an der Alten Försterei von Union Berlin kam mit demselben Wert auf den vordersten Platz.

Dresden und Pauli triumphieren

Die Durchschnittsbewertung ist auch hinlänglich für die Reihenfolge des Rankings, bei Gleichstand gewinnt die Spielstätte mit der größeren Anzahl an Bewertungen. Und so kommt es, dass die beliebteste Zweitliga-Arena das Rudolf-Harbig-Stadion von der SG Dynamo Dresden ist und in der Gesamtwertung bereits auf dem fünften Rang angesiedelt werden kann.

Nicht weniger attraktiv ist laut Rezensionen aber auch das Millerntor-Stadion in Hamburg, beide Spielstätten kommen auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 Sternen – weil die Heimstätte des FC St. Pauli allerdings weniger Bewertungen hat, wird sie "offiziell" hinter den Dresdenern eingereiht. Damit stehen die Stadien aber immer noch vor denen vieler Bundesligisten wie beispielsweise von Schalke, Hertha, Frankfurt oder Köln (Plätze 9-13).

Wiesbaden hat Nachholbedarf

Unter den Top 25 schaffen es dann noch die Spielstätten von Regensburg (Platz 18), Aue (19), Hamburg (21), Nürnberg (22) und Bielefeld (24). Aber auch die Stadien von Hannover (30) oder Darmstadt (35) wurden im Vergleich kaum schlechter bewertet. Positiv: Erst nach dem 50. Platz entfernt sich das Ranking im Durchschnittswert von der 4,0, aber auch hier müssen sich die Fans der jeweiligen Vereine kaum schämen – die Red Bull Arena von Bundesligist RB Leipzig findet sich immerhin bei 10.080 Bewertungen sicherlich auch nur aus rein objektiven Gründen am Ende der Tabelle wieder.

Und so kommt es, dass die Brita-Arena vom SV Wehen Wiesbaden mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,9 Sternen aktuell auf dem vorletzten Platz im Gesamt-Tableau rangiert. Die niedrigste Anzahl an Rezensionen hat im Übrigen der SV Sandhausen – nur 762 Mal wurde das BWT-Stadion am Hardtwald bewertet, kommt damit aber immerhin noch auf den 48. Platz. Die Allianz-Arena in München hat vergleichsweise über 35.000 Bewertungen. Am Ende zählt sowieso: Das Stadion des Herzensvereins ist doch immer noch das Schönste.