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SC Paderborn zu Gast bei Hannover 96: "Rhythmus nicht verloren"

© IMAGO / Oliver Ruhnke

Nach der Zwangspause am vergangenen Wochenende tritt der SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr) bei Hannover 96 an. Wie Trainer Steffen Baumgart mit der aktuellen Witterungssituation umgeht und welche Einsatzchancen die beiden Wintertransfers Akolo und Bürgy haben.

Training nur auf dem Kunstrasen

Bevor Steffen Baumgart mit seinen Ausführungen zum Auswärtsspiel bei Hannover 96 am Freitag (18.30 Uhr) startete, richtete der Trainer des SC Paderborn erst einmal ein großes Lob an einige Mitarbeiter des Vereins. Diese hatten sich darum bemüht, dass das Team nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage zumindest auf dem Kunstrasen trainieren konnte. Der Platz sei "in sehr gutem Zustand", so der 49-Jährige: "Es ist wichtig für uns, dass wir die Hilfe haben."

Wie gut das Training auf dem eher ungewöhnlichen Untergrund funktioniert hat, wird sich am Freitag beim Tabellensechsten aus Hannover zeigen. Für den SCP wird es das erste Spiel seit dem 2. Februar, als es das 2:3-Aus nach Verlängerung im Pokal gegen den BVB gegeben hatte. Die Partie am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Heidenheim fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer. Die obligatorische Frage, ob es ein Vor- oder Nachteil sei, mehr Pause gehabt zu haben als der Gegner, der am Samstag gespielt hatte, könne Baumgart erst am Freitagabend nach dem Spiel beantworten. "Aber ich gehe nicht davon aus, dass wir aus dem Rhythmus gekommen sind."

Nur Michel fehlt

Das wird auch für den Gegner aus Niedersachsen gelten, der seine vergangenen beiden Partien gewonnen hat. "Hannover will schon immer wieder gucken, dass sie oben angreifen", meinte Baumgart, der den 96ern eine "sehr gute individuelle Qualität" bescheinigte. Dennoch wolle er, dass seine Mannschaft weiterhin hoch attackiert und sich auch gegen die zweitbeste Defensive der Liga Chancen erarbeitet.

Mit Ausnahme von Sven Michel, der in Dortmund einen Muskelfaserriss erlitten hatte, sind alle Profis beim SCP an Bord. Angreifer Michel mache zwar "sehr gute Fortschritte" und befinde sich im Lauftraining. Ein Einsatz am Freitag komme für den 30-Jährigen aber noch zu früh, teilte sein Trainer mit. Dagegen könnten die beide Winter-Transfers Chadrac Akolo (Angriff) und Nicolas Bürgy (Verteidigung) in den Kader rücken. "Ich werde das am Donnerstag mit Mannschaft besprechen, wie ich mir das vorstelle", erklärte Baumgart. Beide würden einen guten Eindruck hinterlassen: "Ob es für Freitag reicht, werden wir sehen." Ein Nachteil für die Leihgaben ist es, dass die Abläufe nicht wie üblich trainiert werden konnten, das Verständnis in gewissen Situationen mit den Mitspielern noch fehlt.