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Pyrotechnik: Geldstrafen für Hannover und Bielefeld

© imago images / Noah Wedel

Kurz vor Weihnachten klingeln bei Hannover 96 und Arminia Bielefeld noch einmal die Kassen, weil sich die Fans auf den Rängen ein unsportliches Verhalten erlaubten. Dafür verurteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes beide Vereine zu einer Gesamtstrafe von 51.650 Euro.

Bielefeld ermittelt Täter

Auf fremden Plätzen ist die Arminia sportlich eine Macht, aber auch die Zuschauer auf den Rängen demonstierten in Osnabrück eine gewisse Präsenz. Denn beim Aufeinandertreffen im Derby wurden gleich 41 Bengalische Feuer entzündet, für welche die Ostwestfalen nun die Rechnung tragen müssen: 18.450 Euro Strafe wird für die Arminia fällig. Eigentlich hätte das Urteil sogar noch höher ausfallen können, doch 25 Prozent der Schadenssumme wurden vom Sportgericht – weil die Bielefelder im Vorfeld einen Täter identifizieren konnte.

Hannover muss 33.200 Euro zahlen

Beim 2:1-Sieg in Kiel waren die Emotionen des Hannoveraner Publikum ausgelassen, einen Fan hielt es dabei nicht auf den Rängen – er durchbrach die Sicherheitsabsperrungen und jubelte mit den Spielern im Innenraum. Das kostet die 96er nun, genauso wie das Abbrennen von 52 Bengalischen Feuern in demselben Spiel. Insgesamt ergibt das für die Niedersachsen eine Strafe in Höhe von 33.200 Euro, von denen aber 11.000 Euro für "sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen" verwendet werden können – einen Nachweis dazu muss Hannover 96 dann bis zum Saisonende bringen.