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Rostock will der Sheriff in Kiel werden: "Jetzt gilt es, Punkte zu holen"

© IMAGO / Fotostand

Vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen – trotz ansprechender Leistungen stimmen die Ergebnisse beim F.C. Hansa Rostock nicht. Nun kommt es zum Kellerduell mit Holstein Kiel (Samstag, 13:30 Uhr). An diesem Tag will Cheftrainer Jens Härtel der Sheriff an der Förde sein.

Härtel warnt vor Kiels Aufbäumen

Bedrückt von der Kreuzbandverletzung von Lukas Scherff ging der Hansa-Coach in die Pressekonferenz vor dem Nordduell in Kiel. "Es tut uns unheimlich leid, dass er zum zweiten Mal in relativ kurzer Zeit so eine schwere Verletzung erleiden musste", betonte Härtel noch einmal im offiziellen Rahmen, nachdem die Trainingsverletzung bereits im Laufe der Woche kommuniziert wurde. Gute Nachrichten gab es immerhin von Pascal Breier und Streli Mamba, sowie von Tobias Schwede – alle waren zurück im Mannschaftstraining. Wer jedoch schon zur Option für das Spiel in Kiel wird, ließ Härtel offen.

Trotz des Fehlstarts der Störche in die neue Saison, der Erfolgstrainer Ole Werner zum Rücktritt vom Traineramt an der Förde bewegte, hielt Härtel das kommende Auswärtsspiel für keine leichte Aufgabe. "Wir können nicht nach Kiel fahren und sagen, wir müssen dort gewinnen. Wir wollen aber", bekräftigte der 52-Jährige. Gerade der letzte Sieg der Kieler in Paderborn habe jedoch gezeigt, dassdie Störche "in ihren Rhythmus kommen" und "ihre Abläufe stimmen". Dennoch würde auch Rostock seine Chancen bekommen, dessen war sich Härtel sicher – und verwies auf den Sieg von Sheriff Tiraspol gegen Real Madrid.

"Lehrgeld endgültig bezahlt"

"Wir haben es in der Champions League gesehen, dass auch da Ergebnisse stattfinden, die man sich vorher nie vorstellen konnte", verdeutlichte Härtel, dass dieses Mal die Rostocker der Sheriff sein will. "Wir haben ordentliche Spiele gemacht. Jetzt gilt es, Punkte zu holen. Ganz egal, ob in Kiel oder zuhause oder ganz woanders." Denn bei einer weiteren Niederlage würde es die Ostseestädter weiter nach unten drücken. Für Innenverteidiger Thomas Meißner kein Thema: "Wir schauen auf unsere Leistungen, wir sind relativ zufrieden mit der Leistung. Natürlich fehlen die Punkte. Das Lehrgeld ist jetzt endgültig bezahlt." Ein Sieg würde die Situation dagegen deutlich entspannen.