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Saibene peilt Platz unter den ersten Zehn an

In knapp drei Wochen beginnt die neue Zweitliga-Saison – auch für Arminia Bielefeld. Im Interview mit dem Westfalen-Blatt äußerte sich Chefcoach Jeff Saibene über den Verlauf der Vorbereitung, die Neuzugänge und die anstehende Saison.

Viele Neuzugänge bei Bielefeld

Ganze Zehn Neuzugänge durfte der DSC Arminia Bielefeld bislang in seiner Profimannschaft begrüßen. Viel Arbeit für Cheftrainer Jeff Saibene, der aus bereits etablierten Bielefeldern und vielen neuen Gesichtern eine Mannschaft formen muss. Drei Wochen vor Ligastart zeigt sich der Coach optimistisch: "Ich bin mit allen zufrieden. Jeder von ihnen kann die Mannschaft weiterbringen", so Saibene gegenüber dem Westfalen-Blatt: "Es geht jetzt darum, die richtige Mischung zu finden. Wir haben einige Positionen doppelt besetzt und werden jetzt schauen, wer sich behauptet. Das war genau so gewollt."

Börner Kapitän, Klos und Voglsammer bilden Sturm

Weitere Neuverpflichtungen seien derzeit nicht geplant. Im Sturm neu dabei sind Sven Schipplock und Prince Osei Owusu – doch nachdem Stürmer Nils Quaschner infolge seiner Knieverletzung noch nicht so weit ist, wie vom Trainerteam erhofft, plant Saibene vorerst mit einer anderen Option: "Bei Fabian Klos und Andreas Voglsammer weiß man, was man hat. Das ist ein bewährtes Duo, das gut harmoniert. Nicht zuletzt deshalb würden diese zwei auch spielen, wenn die Saison morgen losgehen würde." Ein "Luxusproblem", wie der 49-Jährige betont: "Mit den Neuzugängen habe er zwei weitere Angreifer, „die einen sehr guten Eindruck machen, den Konkurrenzkampf anheizen und es sehr spannend machen werden."

Als Kapitän wird weiterhin Julian Börner fungieren, mit Fabian Klos als Stellvertreter: "Ich sehe keinen Grund, daran etwas zu ändern und gehe davon aus, dass es in dieser Konstellation weitergehen wird", so Saibene, der sich nach dem vierten Platz in der Vorsaison am Saisonende wieder in der oberen Tabellenhälfte befinden möchte: "Für mich ist ein Platz unter den ersten Zehn ein hohes, aber durchaus realistisches Ziel."