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Saliakas für zwei Pokalspiele gesperrt: St. Pauli legt Einspruch ein

© IMAGO / Kirchner-Media

Bei eigener Führung rauschte Manolis Saliakas im engen DFB-Pokalspiel gegen den SV Straelen in seinen Gegenspieler hinein. Obwohl der griechische Verteidiger noch zurückziehen wollte, wurde das Vergehen mit einem Platzverweis geahndet. Das DFB-Sportgericht sprach nun eine Sperre von zwei Spielen aus.

Im Viertelfinale spielberechtigt

In einer knappen Partie gegen Straelen (4:3) hatte der FC St. Pauli gerade den dritten Treffer markiert und Leart Paqarada traf per Freistoß den Pfosten. Die Hamburger waren drauf und dran, das Spiel gegen den Außenseiter vorzeitig für sich zu entscheiden. Johannes Eggestein spielte dann einen Pass in den Strafraum zu kurz, sodass Straelens Toshiaki Miyamoto per Grätsche klären konnte – aus dem Spielfeld heraus kam aber auch Manolis Saliakas angerautscht und rutschte mit beiden Beinen in den gegnerischen Verteidiger. Saliakas zog zwar die Beine zurück, doch für das rüde Foulspiel erhielt er von Schiedsrichter Tom Bauer dennoch die rote Karte.

Für dieses Foulspiel wird der griechische Abwehrspieler nun zusätzlich vom DFB-Sportgericht gesperrt. Das erste Urteil lautet, dass Saliakas zwei Mal aussetzen muss – dagegen hat der FCSP aber bereits Einspruch eingelegt. Sollte es dabei bleiben, dürfte Saliakas erst im Viertelfinale wieder spielen.