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SCP-Vorfreude auf Topspiel mit dem Jahn: "Viel mehr geht nicht"

© IMAGO / Fotostand

Spitzenspiel an der Pader! Am Freitagabend (18:30 Uhr) trifft der SC Paderborn auf den SSV Jahn Regensburg. SCP-Cheftrainer Lukas Kwasniok freut sich ungemein auf das Duell zwischen dem Zweiten und Dritten in der Tabelle, in dem zwei sehr ähnliche Mannschaftstypen aufeinander treffen. Die Besetzung der Innenverteidiger hat der Coach schon für sich geklärt.

Fleiß zahlt sich aus

Die Länderspielpause ist vorbei und hält ein echtes Top-Spiel in der Liga zum Auftakt bereit. Vor rund 8.000 Zuschauer, die der SC Paderborn in der Benteler-Arena erwartet, laden die Ostwestfalen den Tabellenzweiten aus Regensburg ein. "Freitagabend, Flutlichtspiel, Spitzenspiel. Viel mehr geht nicht. Wir freuen uns ungemein darauf", war SCP-Cheftrainer Lukas Kwasniok bereits heiß auf die Partie. Und das wird den Regensburgern genauso gehen, vermutete der 40-Jährige: "Sie wollen sich mit den aktuell besten Mannschaften messen, das wollen wir auch."

Zweiter gegen Dritter – die Tabelle gibt das Spitzenspiel her. Vor der Saison hätten vermutlich die wenigsten auf Paderborn und Regensburg in dieser Besetzung erwartet. Für Kwasniok ist das ein "wichtiger Fingerzeig für die Liga", dass man auch mit vermeintlich wenigen Mitteln die "Großen ärgern könne". Das liegt vor allem daran, dass die Herangehenweise bei beiden Teams ähnlich sei – Kwasniok sprach von "Homogenität und Laufintensität", dass sowohl Paderborn als auch Regensburg "sehr fleißig" seien. "Das macht uns aus", schloss der SCP-Coach die Analyse ab.

SSV gut in den "einfachen Dingen"

Finale Entscheidungen in seiner Aufstellung hat Kwasniok sich bereits vorgenommen, aber nicht intern ausgesprochen. Beispielsweise die Stellte von Jasper van der Werff ist aufgrund von dessen Gelbsperre frei. Eine mögliche Besetzung wäre Marcel Correia, der erst 13 Einsatzminuten in dieser Saison hatte. "Es gibt Gründe, dass er spielen könnte. Aber es ist eben nicht so, dass ich sage, er ist die einzige Option", ließ sich Kwasniok trotz windiger Fragen nicht aus den Karten lesen. Auch eine Rückkehr von Jamilu Collins, der auf Länderspielreise war, ist nicht ausgeschlossen. Der Fitnesszustand des Abwehrspielers sei nicht fraglich, die sportliche Qualität ohnehin nicht: "Nigerianischer Nationalspieler wirst du nicht, weil du auf der Playstation gut bist."

Blieb zu guter Letzt der Blick auf die Unterschiede, die am Freitagabend den Ausschlag für Paderborn geben könnten. Kwasniok sah seine Mannschaft ein stückweit flexibler. "Der Regensburger Trainer hat gesagt, dass sie einfache Dinge besonder gut machen können müssen", betonte Kwasniok zugleich, dass der SSV Jahn schwierig zu bespielen sei. "Weil du dich diesem Spiel nicht entziehen kannst", so der SCP-Coach. Dennoch war der 40-Jährige zuversichtlich, dass die Zuschauer ein "extrem abwechslungsreiches und interessantes Spiel" sehen werden. Denn Regensburg stehe "völlgi zurecht da, wo sie stehen. Wir stehen ihnen aber wiederum in nicht so vielen Dingen nach". Einzig Fabrice Hartmann (Kniereizung) wird das Duell verpassen.