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SGD kämpft gegen Schwankungen: "Spiele durch Kleinigkeiten verloren"

© IMAGO / Picture Point

Mit einem Sieg gegen Düsseldorf (1:0) konnte die SG Dynamo Dresden ihre Negativserie durchbrechen, doch dann folgte bereits der nächste Rückschlag gegen Regensburg (1:3). Ohne die Unterstützung der eigenen Fans ist das Team von Alexander Schmidt nun gegen Karlsruhe gefordert – und kann eventuell auch zwei Rückkehrer wieder ins Spiel einbauen.

"Mache mir keine Sorgen"

Zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde steht die SGD zwei Punkte vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Möglichst schon gegen Karlsruhe sollen wieder drei Zähler her, um den Abstand nach unten zu vergrößern. "Der Schlüssel wird wieder sein, dass wir, ähnlich wie im letzten Heimspiel, ähnlich dominant, zweikampfstark und mit großem Siegeswillen auftreten. Da mache ich mir keine Sorgen bei meiner Mannschaft", zeigte sich Alexander Schmidt in der Pressekonferenz vor dem Duell zuversichtlich. Dass es zuletzt in Regensburg wieder einen kleinen Rückschlag gab, spielte keine Rolle in den Überlegungen für Sonntag (13:30 Uhr).

"Die Jungs wissen, dass sie ein paar Spiele einfach mit Kleinigkeiten verloren haben, wie jetzt in Regensburg. Wir haben gut gespielt, aber diesen Eckball nicht gut verteidigt. Unsere Spieler lernen daraus", versicherte Schmidt und verwies darauf, dass möglicherweise zwei Rückkehrer bereitstehen. Kevin Ehlers und Luca Herrmann waren nach einer Covid-19-Infektion wieder negativ durchgetestet und könnten wieder zur Option werden. "Die Frage ist, wer ist in welchem Trainingszustand und wer hat die Krankheit gut weggesteckt. Es ist ein schmaler Grat, ob sie spielen oder nicht", so Schmidt.

Borrello bereit für das erste Tor

Höchstwahrscheinlich wird dann auch wieder Brandon Borrello auf dem Platz stehen. Der australische Flügelspieler, der neuerdings auch Hundebesitzer ist, erinnerte sich gut an seinen letzten Treffer – damals noch im Trikot der Düsseldorfer. "Das war gegen den KSC. Es war kein schönes Tor, aber ich war im richtigen Moment in der richtigen Position", erzählte Borrello. In vier Liga-Spielen für die Dresdner war dem 26-Jährigen noch kein Treffer gelungen, doch damit beschäftigte sich der Australier auch nicht. "Es ist keine Frage, bei wieviel Prozent ich bin. Ich bin einfach bereit", schätzte er die Lage ein.

Bereit muss der 1,78-Meter-Offensivmann auch für die großen Hünen, mit denen der KSC aufwahrten wird. Unter anderem ist natürlich Philipp Hofmann gemeint, der die meisten Kopfballduelle in der Liga gewinnt. Doch die Stärken des Gegners sah Schmidt nicht nur in der Luft: "Den KSC zeichnet im Moment ein gutes Mittelfeld aus. Sie sind sehr spielstark und machen herausragende Flankenläufe, speziell über die linke Seite mit Philip Heise." Die wiederum erreichan dann auch Hofmann – oder andere kopfballstarke Spieler. Darauf will die SGD aber vorbereitet sein.