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Smarsch die neue Nummer 1? FCSP-Abgang sonst denkbar

© IMAGO / Lobeca

Der FC St. Pauli steht nach der erfolgreichen Saison vor dem Umbruch. Zum Teil, weil Cheftrainer Timo Schultz eigenständig etwas verändern möchte. Möglicherweise hat der Übungsleiter die Torwartposition im Blick, denn Ersatzmann Dennis Smarsch brennt auf Einsatzzeiten – am Millerntor oder woanders…

"Werden uns neu erfinden müssen"

Es könnte das Luxusproblem der kommenden Saison werden – die Wahl zwischen Nikola Vasilj und Dennis Smarsch. Der aktuelle Stammtorhüter der Kiezkicker war bislang unumstritten, hat aber verhältnismäßig eine schlechte Statistik bei abgewehrten Torschüssen. Könnte es sein Ersatzmann noch besser? Auf Schalke feierte Smarsch seinen ersten Saisoneinsatz in der Liga und kassierte drei Dinger, darüberhinaus verhinderte er jedoch mehr Gegentreffer. Auch im Pokal (vier Spiele/sieben Gegentore) betrieb der gebürtige Berliner Werbung für sich.

In der kommenden Saison steht Smarsch noch für St. Pauli unter Vertrag. Auf der Hand liegt, dass der 23-Jährige mehr Einsatzzeiten bräuchte, um sich zu entwickeln. Mit Svend Brodersen (Yokohama FC) hat der FCSP schon einmal einen vielversprechenden Torhüter verloren, weil er nicht über den Reservestatus hinaus kam. Aber: Mit Vasilj sind die Kiezkicker auch nicht unzufrieden, deswegen wird sich Smarsch möglicherweise einen neuen Verein suchen müssen. Vereine aus Österreich und der Niederlande sollen laut "Bild" bereits Interesse haben. Timo Schultz lenkte insofern ein, dass er generell neue Ideen für die kommende Saison einbringen will: "Wir werden uns ein Stück weit neu erfinden müssen."