• Facebook
  • Twitter

St. Pauli fürchtet Paqarada-Abgang: "Sicher kann man sich nie sein"

© IMAGO / Philipp Szyza

Der Erfolg der vergangenen Saison hat beim FC St. Pauli dazu geführt, dass sich zahlreiche Leistungsträger in diesem Sommer verabschiedeten. Immerhin nahmen die Kiezkicker dadurch über fünf Millionen Euro an Ablösesummen ein. Eine Personalie, die noch nicht final entschieden ist, scheint Leart Paqarada zu sein. Der Kapitän ist weiterhin begehrt.

"Fundament gerne erhalten"

Obwohl Daniel-Kofi Kyereh, Guido Burgstaller oder Finn Ole Becker den Verein verlassen haben, startete der FC St. Pauli mit vier Punkten aus zwei Spielen in die neue Saison. Timo Schultz trainiert konsequent die neue Garde der Kiezkicker – gespickt mit den wenigen Säulen, die dem Team geblieben sind. Dazu zählt auch Leart Paqarada, der sich seit Saisonbeginn das Kapitänsamt mit Jackson Irvine teilt. Zum Start zählt der Linksverteidiger wieder zu den stärksten Akteuren, was der Konkurrenz nicht entgangen ist. Im Laufe der Sommer-Transferphase soll wohl schon der FC Schalke 04 gelockt haben, auch andere Bundesligisten dürften Paqarada im Notizbuch haben.

Sportchef Andreas Bornemann kann vor dem Transferschluss nichts garantiert ausschließen, wie er gegenüber "Sport1" verdeutlichte: "Sicher kann man sich nie sein. Wir wissen, was der Vertrag hergibt, der läuft noch bis zum Saisonende." Klar ist, dass der 50-Jährige auf der Abgangsseite ungerne etwas verändern möchte. "Wir wollen eigentlich, in unserer jetzigen Situation, in der wir offensiv einen gewissen Aderlass hatten, das Fundament mit den gestandenen Spielern gern erhalten. Da gehört Leart Paqarada unbedingt dazu", so Bornemann in der "Bild". Aber: Bei einem Angebot in Millionenhöhe müssen die Kiezkicker möglicherweise wirtschaftlich handeln. Paqarada selbst wollte sich zu seiner Zukunft nicht äußern.