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St. Pauli: Gegen Düsseldorf wieder mit der "Doppelsechs"?

Aktuell ist der FC St.Pauli in der Tabelle der zweiten Liga auf Rang fünf zu finden. Ein Punkt fehlt auf den Relegationsplatz drei. Gänzlich zufrieden ist man in Hamburg mit der ordentlichen Ausgangslage aber nicht. Zu unkonstant waren die Leistungen nach der Winterpause. Grade gegen die „Kellerkinder“ (Bielefeld 2:2, Bochum 0:1 und Frankfurt 0:1) ließ man wichtige Punkte liegen. Grund dafür kann die angespannte Personalsituation im Mittelfeld der Paulianer sein. Neben den Langzeitverletzten Dennis Daube und Fabian Boll fällt Christopher Buchtmann auch schon seit Ende Februar mit einem Muskelfaserriss aus. Für das kommende Spiel in Düsseldorf muss Trainer Roland Vrabec außerdem auf die gesperrten Tom Trybull und Marc Rzatkowski verzichten.

Doppelsechs gegen Düsseldorf?

Möglich ist, dass Vrabec das System seines Teams von einer Mittelfeldraute auf die allseits beliebte Variante mit zwei „Sechsern“ nachjustiert. Schon in Frankfurt stellte Vrabec nach der Pause auf die zweite Variante um. „Wir überlegen, ob die Raute noch passt. Schon das Spiel gegen Union war ein eher glücklicher Sieg. Es wäre schön, wenn wir in Düsseldorf mal wieder über das ganze Spiel gut aussehen“, so Trainer Vrabec gegenüber der "Bild-Zeitung". Spielerisch wirkten die Hamburger in Frankfurt mit zwei defensiven Mittelfeldspielern verbessert. Mit einem Treffer wurden sie trotzdem nicht belohnt. Wenn die Hamburger in Düsseldorf mit einer „Doppelsechs“ auflaufen sollten, scheint es am wahrscheinlichsten, dass die beiden Positionen von Florian Kringe, Philipp Ziereis oder Jan-Philipp Kalla ausgefüllt werden. Durch die vielen Ausfälle ist im nächsten Spiel vermutlich auch für Youngster Sebastian Maier ein Platz in der ersten Elf vorgesehen. Der Freistoßspezialist ist jedenfalls bereit und freut sich über jede Minute auf dem Feld: „Es ist nicht schlecht, wenn man weiß, dass einem der Trainer dann vertraut. Und ich spiele lieber eine Halbzeit als gar nicht. Aber natürlich will jeder von Anfang an spielen.“

FOTO:  Tobias Hänsch // unveu.de