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"Stürmer" Reimann scheut FCM-Konkurrenzkampf nicht: "Ist überall"

IMAGO / Christian Schroedter

In der Aufstiegssaison war Dominik Reimann eine feste Größe beim 1. FC Magdeburg. 37 Mal stand der 25-Jährige zwischen den Pfosten, blieb 13 Mal ohne Gegentreffer. Nun wird der Konkurrenzkampf bei den Blau-Weißen durch die Verpflichtung von Tim Boss neu angeheizt. Reimann weiß: Es gibt keine Auszeit. Die gab es zuletzt aber für Baris Atik, der nun wieder individuell trainieren kann. 

"Das ging alles ziemlich schnell"

Nach einem Jahr Abstinenz ist Dominik Reimann zurück in der 2. Bundesliga. 2021 verabschiedete er sich von Holstein Kiel, ging eine Etage tiefer zum FCM in die 3. Liga, wollte dort Stammkeeper werden. Der Plan ging voll auf, der Mann aus Münster erarbeitete sich den Platz im Tor und war ein Garant für den Aufstieg. "Das ging alles ziemlich schnell", so der einstige Jugendspieler des BVB (2004 bis 2018) zur "Bild". Doch das sei kein Problem. "Vom Kopf her sind wir alle angekommen und wissen, was auf uns zukommt", so Reimann, der bei Testspielen aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten auch als Stürmer eingesetzt worden war.

Die neue Saison möchte Reimann selbstverständlich auch als Stammspieler bestreiten. Doch mit dem 28-jährigen Tim Boss (98 Drittligaspiele für Fortuna Köln und Wehen Wiesbaden) wurde ihm ein erfahrener Spieler an die Seite gestellt, der den Konkurrenzkampf anfachen soll. "Es gibt im Fußball keine Zeit, in der du dich ausruhen kannst. Konkurrenz ist überall", so Reimann. Man müsse "immer alles geben, an seine Leistung anknüpfen und sich verbessern". Das kann er nach seiner überstandenen Verletzung am Finger auch wieder. "Ich habe keine Probleme mehr, sodass ich wieder vernünftig im Tor stehen kann."

Atik-Rückkehr ungewiss

So weit ist Baris Atik noch nicht. Der Top-Scorer der vergangenen Saison fehlte am Mittwoch beim 2:0-Testspielsieg gegen Regionalligist BSV Rehden weiterhin. Wegen einer Bänderzerrung im Sprunggelenk ist der 27-jährige Offensivspieler seit einer Weile nur Zuschauer. Immerhin konnte er am Mittwoch wieder eine individuelle Einheit absolvieren. Ob er im Trainingslager in Wesendorf wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, konnte auch Trainer Christian Titz nicht sagen. "Es ist grundsätzlich unsere Zielsetzung, aber momentan ist er noch nicht so weit", sagte der 51-Jährige der "Bild".