• Facebook
  • Twitter

Vertrag verlängert: Routinier Hünemeier hat noch nicht genug

© IMAGO / David Inderlied

Abwehrchef Uwe Hünermeier hängt beim SC Paderborn ein weiteres Jahr dran! Der 35-jährige Innenverteidiger verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit, um den Ostwestfalen auch in der kommenden Saison noch zur Verfügung zu stehen. Sportliche Zweifel gibt es beim Routinier nicht – er stand bislang in allen 18 Liga-Spielen in der Startelf.

"Sportlich und menschlich ein Vorbild"

2,7 Millionen Euro spülte Uwe Hünemeier in die Paderborner Kassen, als er die Ostwestfalen nach dem ersten Bundesliga-Abstieg im Sommer 2015 in Richtung England verließ. In Brighton wurde der Innenverteidiger jedoch nicht glücklich, sodass er drei Jahre darauf wieder nach Paderborn zurückkehrte. Aktuell ist der Abwehrchef wichtiger denn je, denn trotz des Alters ist der erfahrene Routinier unumstrittener Stammspieler und Lukas Kwasniok. Die Belohnung erfolgt nicht unverhofft, denn Hünemeier soll auch über das Saisonende hinaus für Stabilität in der Defensive sorgen.

Dazu verlängerte der SCP den auslaufenden Vertrag nun um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2023. "Uwe ist sportlich und menschlich ein Vorbild in unserem Kader. Er zeigt in jedem Training und in jedem Spiel eine außergewöhnlich hohe Leistungsbereitschaft und ist darüber hinaus absolut verlässlich", freute sich Sport-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth über die Verlängerung, die auch symbolisch zu verstehen ist: "Mit diesen Tugenden hat er sich zu einer Identifikationsfigur für den Paderborner Fußball entwickelt."

Werdegang vor SCP-Rückkehr

Hünemeier hat inzwischen 161 Pflichtspiele für den SC Paderborn absolviert – darunter 48 Bundesliga-Partien für die Ostwestfalen. Fünf Mal stand der Innenverteidiger außerdem für Borussia Dortmund im Oberhaus auf dem Rasen. Dort wurde der 35-Jährige von 2000 bis 2004 ausgebildet, ehe er sechs Jahre lang zwischen der U23-Mannschaft und dem Profi-Team pendelte. Danach folgten drei Zweitliga-Spielzeiten bei Energie Cottbus, woraufhin Hünemeier erstmals zu den Paderbornern wechselte. Dort bewegt sich der Routinier zwar augenscheinlich auf das Karriereende zu, doch noch ist es lange nicht soweit.