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VfB Stuttgart: Souverän dem Aufstieg entgegen

Sportlich läuft es beim VfB Stuttgart derzeit rund. Im neuen Jahr gelangen dem Top-Favoriten auf den Aufstieg in die Bundesliga zunächst fünf Siege am Stück. Im Spitzenspiel bei Eintracht Braunschweig erkämpften sich die Schwaben beim 1:1 einen Punkt – und das, obwohl sie nach der Ampelkarte für Marcin Kaminski in der 41. Minute mehr als eine Halbzeit in Unterzahl spielen mussten. 

Konsequentes Handeln im Fall Großkreutz

Mit 48 Punkten steht der Meister von 2007 souverän an der Spitze. Einzig Union Berlin kann als Zweiter mit vier Zählern weniger noch halbwegs Schritt halten. Auf den Vierten aus Braunschweig sind es schon sieben Punkte Vorsprung. Um das große Ziel "Wiederaufstieg" keinesfalls zu gefährden, wird konsequent gehandelt. Das musste jüngst Weltmeister Kevin Großkreutz erfahren, der nach einem nächtlichen Streifzug inklusive Schlägerei den Verein verlassen musste. Es spricht für den Teamgeist in der Mannschaft, dass der 28-Jährige unmittelbar nach seiner Freistellung betonte, dass er auf eine gemeinsame Aufstiegsfeier mit seinen ehemaligen Teamkollegen hoffe. Für die gilt, im Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen den VfL Bochum den nächsten Schritt zu machen. Der Rhythmus nach dem Montagsspiel in Braunschweig war kurz, aber "die Jungs machen einen fitten Eindruck", lässt Coach Hannes Wolf keine Zweifel aufkommen. "Wir haben regeneriert und auch schon mit Ball gearbeitet."

Wolf mit Respekt vor Bochum

Der Gegner aus dem Ruhrgebiet belegt nur Rang zwölf in der Liga. Doch trotz des bislang unbefriedigenden Verlaufs für das Team von Trainer Gertjan Verbeek hat Wolf eine Menge Respekt: "Bochum hat eine gute Offensive mit viel Qualität und Wucht nach vorne.“ Auf "Mut, Klarheit und ein gutes Umschaltspiel" werde es ankommen. Für das Duell er beiden langjährigen Erstligisten werden 45 000 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena erwartet. Das Hinspiel endete 1:1.