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Was aus den Winter-Abgängen geworden ist #2

© imago images / Schroedter

37 Spieler verließen ihre Klubs in dieser Winterpause, um ihr Glück in der zweiten Saisonhälfte woanders zu suchen. liga2-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist. Heute Teil 2.

Lee noch ohne Einsatz

Görkem Saglam: Die Fähigkeiten des ewigen Bochumer Talents waren nicht mehr gefragt, deswegen zog es den Deutsch-Türken zu Willem II Tilburg in der Eredivisie. Dort stand er zunächst zwei Mal für die zweite Mannschaft auf dem Platz, ehe er sich auch bei den Profis einbringen konnte. Bei seinem einzigen Startelfeinsatz in drei Partien steuerte Saglam bereits eine Vorlage hinzu.

Chung-yong Lee: Bochums Südkoreaner zog es Anfang März noch in die Heimat zurück. Dort wurden alle Spiele seit dem Wechsel aber aufgrund des Coronavirus verlegt, sodass Lee noch keine Partie bestreiten konnte.

Moussa Koné: Nach langem Hin und Her schloss sich der senegalesische Stürmer Olympique Nimes in der Ligue 1 an. Dort feierte der Ex-Dresdener zunächst einen Traumstart, nachdem ihm bei seinen ersten beiden Einsätzen als Joker jeweils ein Tor gelang. In drei weiteren Partien, in denen er zuletzt auch in der ersten Elf stand, blieb Koné aber ohne Torjubel.

Patrick Möschl: Weil es im ersten Halbjahr für den Österreicher nicht rund lief, kehrte er Dresden zur Winterpause den Rücken. In Magdeburg findet Möschl aber auch noch nicht richtig Fuß, erst 81 Einsatzminuten stehen bei vier Kurzeinsätzen zu Buche. Zwei Mal gehörte der Angreifer nicht einmal zum Kader.

Matthäus Taferner: Nach dem Abstieg von Wacker Innsbruck kam der 19-Jährige nach Dresden, jetzt spielt er wieder für die Österreicher in der 2. Liga seines Heimatlandes. Auf Leihbasis soll der zentrale Mittelfeldspieler Spielpraxis sammeln und tat dies bei drei Einsätzen, in denen er eine Vorlage für sich verzeichnete.

Luka Stor: Auch den Angreifer aus Slowenien zog es in die Heimat zu dem Klub zurück, von dem ihn Dresden losgeeist hatte. In fünf möglichen Spielen wurde Stor drei Mal eingesetzt und fügte seinem Haben-Konto in Slowenien eine Vorlage hinzu.

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Parker ohne Verein

Tobias Mohr: Der Außenbahnspieler wechselte liga-intern von Fürth zum 1. FC Heidenheim, konnte dort aber in sieben Spielen noch keinen Scorerpunkt für sich verbuchen. Zuvor gelangen ihm ein Tor und fünf Vorlagen für die Fürther.

Daniel Steininger: Das Fürther Eigengewächs kam nicht zu Einsatzzeiten bei seinem Jugendklub, deswegen empfahl er sich über ein Probetraining beim 1. FC Magdeburg. Wegen körperlichen Defiziten kommt der junge Angreifer aber auch dort nicht zum Zug, zwei Einsätze als Joker konnte Steininger erst für sich verbuchen.

Shawn Parker: Ohne Zweitliga-Einsatz für die Fürther löste das einstige Bundesliga-Talent seinen Vertrag bei den Kleeblättern am 31. Januar auf. Seitdem ist der Angreifer ohne neuen Verein.

Elias Abouchabaka: Das Talent von RB Leipzig konnte sich in anderthalb Jahren bei den Fürthern nicht durchsetzen. Die Spielvereinigung beendete die Leihe vorzeitig, der Außenbahnspieler blieb aber nicht lange in Leipzig und schloss sich ablösefrei dem portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes an. Dort stand er noch nicht im Kader.

Hikmet Ciftci: Nach einem halben Jahr in Aue wechselte der zentrale Mittelfeldspieler zum 1. FC Kaiserslautern in die 3. Liga. Dort kam er zunächst zwei Mal als Joker zum Einsatz, flog in der zweiten Partie allerdings schon mit der roten Karte vom Platz. Nach der abgesessenen Sperre von zwei weiteren Spielen kämpfte sich Ciftci aber vor der spielfreien Zeit in die Startelf der Roten Teufel.

Felix Müller: Der Außenbahnspieler vom SV Sandhausen kehrte dem Hardtwald den Rücken, um sich in der 3. Liga der SpVgg Unterhaching anzuschließen. Dort verfolgte den 27-Jährigen allerdings das Pech, dass er gleich fünf von sieben Partien wegen eines Muskelfaserrisses verpasste.

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Pourié noch hinter den Erwartungen

Alexander Riemann: Ohne Einsatz blieb der Angreifer in Osnabrück, weswegen er seine Zelte abbrach und sich in Burghausen dem SV Wacker anschloss. Weil der Rückrundenstart in der Regionalliga Bayern erst spät erfolgte, absolvierte Riemann dort auch erst eine Partie – dafür aber direkt in der Startelf.

Kevin Friesenbichler: Mit dem Österreicher blieb ein weiterer Stürmer glücklos in Osnabrück, sodass sich auch der 25-Jährige nach nur einem halben Jahr wieder neu orientierte. Ablösefrei ließen ihn die Lila-Weißen zum SK Sturm Graz ziehen, wo er in vier Jokereinsätzen noch ohne Treffer ist.

Nico Granatowski: In Osnabrück konnte auch der Außenbahnspieler noch nicht Fuß fassen. Per Leihe verabschiedete sich der 28-Jährige deshalb zum F.C. Hansa Rostock, wo er bislang in sechs von sieben Rückrundenspielen als Joker eingesetzt wurde.

Malik Batmaz: Das Karlsruher Talent ließ sich im Winter zum VfB Stuttgart II verleihen, um in der Oberliga mit den Schwaben auf Torejagd zu gehen. Der Plan ging auf, denn in drei Spielen für die Stuttgarter Reserve erzielte er zwei Tore und eine Vorlage und verlor mit seinem Leih-Klub noch keine Partie.

Saliou Sané: Beim Karlsruher SC spielte auch der erfahrene Drittliga-Stürmer keine Rolle mehr, sodass ihm bei einem Wechsel zu den Würzburger Kickers zurück in die 3. Liga keine Steine in den Weg gelegt wurden. Mit dem FWK ist der Stürmer noch ungeschlagen und etablierte sich nach drei Einsätzen von der Bank auch in der Startelf. Beim 3:1-Sieg gegen Braunschweig erzielte er einen Doppelpack und legte den dritten Treffer auf.

Marvin Pourié: Der Torschützenkönig der vergangenen Drittliga-Saison beklagte seine Reservistenrolle und ließ sich daraufhin vom KSC zu Eintracht Braunschweig verleihen. Dort zählt der Stürmer zwar zu den Stammkräften, blieb aber weitestgehend hinter den Erwartungen zurück. Ein Tor und eine Vorlage in sieben Spielen sprechen noch nicht für die Fähigkeiten, die Pourié in der letzten Saison bewies.