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Wechsel perfekt! SCP-Stürmer Mamba zieht es nach Kasachstan

© imago images / Kirchner-Media

Das Kapitel von Streli Mamba beim SC Paderborn ist endgültig beendet. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer bereits mehreren Offerten für einen Wechsel nachging, verlässt die Ostwestfalen mit sofortiger Wirkung in Richtung Kasachstan. Dort schließt er sich dem amtierenden Meister Kairat Almaty an, was für den Stürmer ein Schritt auf die internationale Bühne werden könnte.

SCP entspricht Wechselwunsch

In den vergangenen sechs Jahren startete stets der Serien- und Rekordmeister FC Astana in der Champions League für Kasachstan, in der letzten Saison wurde der Klub jedoch von Kairat Almaty überholt. Genau dorthin zieht es nun SCP-Stürmer Streli Mamba, der in dieser Saison noch kein Spiel für die Ostwestfalen bestritt. "Streli hat seine fußballerischen Fähigkeit bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt", blickt Sport-Geschäftsführer im Rahmen von Mambas Abschied auf fünf Bundesliga-Tore des Überraschungs-Durchstarters der letzten Saison zurück. Daran konnte der 26-Jährige aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr nicht anknüpfen: "Die langwierige Verletzung hat ihn allerdings zurückgeworfen, mittlerweile hat sich unsere Mannschaft in einer anderen Konstellation gefunden."

Deshalb habe man sich nun entschlossen, den Angreifer entsprechend einer Ablösesumme ziehen zu lassen. Ein Teil der Wahrheit liegt allerdings wohl auch darin, dass Mamba bereits im vergangenen Sommer mehrfach mit einem Wechsel kokettierte. Beim 1. FC Köln fiel der 26-Jährige durch den Medizincheck, während sich ein Wechsel in die italienische Serie B zum AC Monza ebenfalls zerschlug. Der Berlusconi-Klub holte im Laufe der Saison stattdessen Mario Balotelli.

Sechsstellige Summe als Ablöse?

Bis dato war Streli Mambas überraschende Entwicklung eine einzige Erfolgsgeschichte. Im Sommer 2016 wechselte er aus der Reservemannschaft des SV Sandhausen in die Regionalliga Nordost zum FC Energie Cottbus, den er im zweiten Viertliga-Jahr mit 19 Toren in die 3. Liga schoss. Dort knippste Mamba weiter, verpasste aber den Klassenerhalt am Ende der Saison hauchzart. Der Stürmer wechselte ablösefrei zu Zweitligist Paderborn, der seinerseits überraschend in die Bundesliga durchmarschierte.

Dort lieferte Mamba ebenfalls ab – und spült laut "tm.de" nun wohl einen hohen sechsstelligen Betrag in die Kassen des SCP. Inklusive Boni könnte die Ablösesumme wohl auf über eine Million Euro steigen. Im Sommer standen noch Transfersummen von 1,5 Millionen im Raum. In Kasachstan unterschrieb Mamba einen neuen Vertrag bis 2022.