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Wegen 2G-Regel: Dynamo-Fanszene bleibt Heimspielen vorerst fern

IMAGO / Dennis Hetzschold

Die aktive Fanszene von Dynamo Dresden wird den Heimspielen im Rudolf-Harbig-Stadion "bis auf Weiteres" fernbleiben, wie es in einer Stellungnahme der "Ultras Dynamo" heißt. Grund dafür ist die 2G-Regel.

"Rote Linie leider überschritten"

Weil die Infektionszahlen in Sachsen zuletzt stark gestiegen sind, gilt im Freistaat seit Montag für sämtliche Großveranstaltungen die 2G-Regel – und damit auch bei den Heimspielen von Dynamo Dresden, wo bislang 3G Bestand hatte. Mit der Umstellung sei "die rote Linie nun leider überschritten", schreibt die Fanszene – und kündigt an: "Die aktive Fanszene der SG Dynamo Dresden wird deshalb bis auf Weiteres nicht mehr geschlossen im Stadion auftreten."

Das bedeute aber keinesfalls, "dass wir die nächsten Wochen zu Hause auf der Couch herumliegen werden". Offenbar sind Protestaktionen geplant. "Denn schon im §1 des Leitbilds der SG Dynamo Dresden steht geschrieben: 'Unser Wappen tragen wir mit Stolz. Unser Auftritt ist geschlossen — auf dem Rasen, auf den Rängen, überall und zu jeder Zeit!'" Auch Dynamo hatte sich zuletzt dafür stark gemacht, es bei der 3G-Regel zu belassen – ohne Erfolg.