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Weydandt mit jedem Tor wichtiger: "Wollen ihn gern hierbehalten"

In seinem ersten Bundesligaspiel erzielte Hendrik Weydandt vor über einem Jahr direkt sein erstes Tor in der höchsten deutschen Spielklasse. Der eigentlich als Reservespieler geholte Stürmer startete bei den Niedersachsen durch und zählt auch nach dem Abstieg zu den Leistungsträgern – doch der Vertrag des 24-Jährigen ist nur noch bis Saisonende gültig.

Weydandt etabliert sich

Vom 1.FC Germania Egestorf/Langreder wechselte Hendrik Weydandt im Sommer 2018 zur U23-Mannschaft von Hannover 96, gespielt hat der Stürmer für die Reserve der Niedersachsen allerdings nur zwei Mal. 28 Einsätze in der Bundesliga folgten, in denen Weydandt insgesamt sechs Treffer und zwei Vorlagen in einer katastrophalen Saison der Hannoveraner gelangen. Auch nach dem Abstieg setzt Neu-Coach Mirko Slomka auf den Stürmer, der – wenn er fit war – in allen Partien in der Startelf stand. Zwei Tore in vier Spielen bestätigen dabei seine Quote als Torjäger. Wenig überraschend ist also, dass Sportdirektor Jan Schlaudraff den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Weydandt verlängern möchte.

"Es gab eine Annäherung"

"Wir wollen ihn gern hierbehalten. Eine Verlängerung wäre eine gute Sache für ihn und für uns, und es wäre schade, wenn es nicht gelingen würde", bestätigt Klubchef Martin Kind gegenüber dem "Sportbuzzer", dass der Klub auch in Zukunft mit Weydandt planen würde. Allerdings müssen sich die Parteien wohl nach den ersten Gesprächen noch gedulden: "Es gab eine Annäherung. Natürlich hatte Jan Schlaudraff jetzt auch viele andere Dinge zu tun. Man wird sich dem Thema jetzt in den nächsten Monaten intensiver widmen." Und auch Weydandt selbst hat keine Eile, denn er weiß: "Am Ende zählen Tore bei einem Stürmer, und wenn man die macht, kriegt man zwangsläufig Möglichkeiten, woanders einen Vertrag zu unterschreiben."