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Würzburg: Breunig bleibt am Dallenberg und geht nach Mödling

© imago images / HMB-Media

Im vergangenen Februar feierte Maximilian Breunig sein Traum-Comeback nach einem Autounfall bei den Würburger Kickers, nun macht der Stürmer den nächsten Schritt im Profi-Fußball. Nachdem der 20-Jährige seinen Vertrag am Dallenberg bis 2023 verlängerte, wechselt er auf Leihbasis zunächst für ein Jahr nach Österreich zu Admira Mödling.

"Leihe ist die beste Option"

Als Maximilian Breunig die Kugel zum 1:0-Führungstreffer gegen die SG Sonnenhof Großaspach vor knapp sieben Monaten einschob, da waren die Glücksgefühle am Dallenberg für jedermann zu spüren. Der gebürtige Würzburger kam in zehn weiteren Partien zum Einsatz und erzielte insgesamt drei Drittliga-Treffer. Die Belohnung für das Eigenegewächs ist nun ein Vertrag bis 2023. "Wir sind von Maxis Qualitäten überzeugt. Deshalb war es uns sehr wichtig, ihn als Spieler, der aus der Region stammt, zu halten und den Vertrag langfristig mit ihm zu verlängern", erklärt Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer in der entsprechenden Mitteilung des Vereins.

Spielpraxis soll der 20-Jähriger aber zunächst nicht in Würzburg sammeln, so Sauer: "In einer gemeinsamen Analyse sind wir jedoch zu der Auffassung gekommen, dass Maxi bei uns in dieser Saison nicht die gewünschte Spielzeit erhalten hätte, weshalb eine Leihe die beste Option für seine persönliche Entwicklung ist." Demnach wird Breuning für die kommende Saison an den FC Admira Wacker Mödling verliehen, der ebenfalls unter dem Schirm des FWK-Hauptsponsors Flyeralarm agiert. Vereinsübergreifend fungiert Felix Magath als "Global Sports Director".

Breunig will sich durchsetzen

Für Maximilian Breunig zählt in der österreichischen Bundesliga nur das Sportliche. "Ich bin Würzburger und will mich mittelfristig bei den Kickers durchsetzen. Jetzt aber werde ich erst einmal alles geben, um mich bei der Admira zu beweisen und dort eine erfolgreiche Saison zu spielen", zeigt sich der 20-Jährige von dem neuen Abenteuer positiv gestimmt. Und die Herausforderung, im Nachbarland "auch gegen Champions-League- und Europa-League-Teilnehmer anzutreten", dürfte für den Angreifer durchaus reizvoll klingen.