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Zwei Spiele vor Relegation: Capretti will SGD in "optimale Form" bringen

© IMAGO / Hentschel

Zwei Spiele bleiben der SG Dynamo Dresden, um sich mit einem guten Gefühl auf die Zweitliga-Relegation vorzubereiten. Das oberste Ziel ist der erste Rückrundensieg, um Selbstvertrauen für die entscheidenden Spiele der Saison aufzubauen. Mit Panagiotis Vlachodimos kehrt ein Offensivspieler rechtzeitig zurück.

"Zählt jede Minute auf dem Platz"

Unter Alexander Schmidt war der Linkaußen mindestens als Top-Joker gesetzt. Im Drittliga-Finale verbuchte Panagiotis Vlachodimos vier Scorerpunkte in sechs Spielen, nach dem Aufstieg waren es ein Treffer und eine Vorlage bei sieben Zweitliga-Einsätzen. Dann warf ein Kreuzbandriss den Offensivspieler aus der Bahn. Wird Vlachodimos nun zur Hoffnung in der Relegation? Cheftrainer Guerino Capretti kann möglicherweise rechtzeitig wieder auf den Deutsch-Griechen zurückgreifen.

"Ich bin unfassbar glücklich, dass ich wieder trainieren und bei der Mannschaft sein kann", sagte der 30-jährige Flügelspieler in der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Karlsruhe (Sonntag, 13:30 Uhr). Ob er dort bereits zum Einsatz kommt, ist unwahrscheinlich. Nach acht Monaten im Lazarett ist Vlachodimos erst seit letzter Woche wieder im Training. Das Ziel ist die Relegation, um "der Mannschaft helfen zu können, dafür zählt jedes Training und jede Minute auf dem Platz." Zwei Partien bleiben der SGD generell, um sich auf die entscheidenden Spiele vorzubereiten.

Trio fällt weiterhin aus

Nach wie vor trägt Guerino Capretti die Last mit sich, dass ihm seit dem Trainerwechsel noch kein Sieg gelungen ist. Auch deswegen steht die Teilnahme an der Relegation vorzeitig fest. "Wir haben angenommen, dass unser Weg zum Klassenerhalt über die Relegation führen wird", gab sich der Fußballlehrer kämpferisch. "Die nächsten Spiele, Wochen und Tage werden wir nutzen, um uns dafür in eine optimale Form zu bringen. Dazu hilft jedes Spiel." Sollten der SGD nun zwei Siege im Endspurt gelingen, wäre das Selbstvertrauen da. Ausfallen werden jedoch weiterhin Sebastian Mai (Oberschenkelverletzung), Adrian Fein und Kevin Ehlers (beide Aufbautraining).

"Ich fordere in Karlsruhe volle Intensität, Leidenschaft und Zielstrebigkeit. Mir ist wichtig, dass wir eine gute Kompaktheit und Stabilität in unserem Spiel haben", hatte Capretti dafür klare Vorstellungen. Auch die positive Energie, die Vlachodimos nach seiner Rückkehr abseits des Platzes mitbringen wird, kann helfen. "Zudem freue ich mich sehr, mal wieder ein Stadion von innen zu sehen", schmunzelte der Flügelspieler. Möglicherweise ist es diese Lockerheit, die der SGD bislang fehlte. Dann wartet in der Relegation entweder Braunschweig, Kaiserslautern oder 1860 München.