Pokal-Frust beim CFC: "Enttäuschend für die Jungs"

Bis ins Elfmeterschießen zwang Chemnitz den Hamburger SV am Sonntagabend, scheiterte dann aber zweimal vom Punkt und schied aus. Entsprechend überwog bei Trainer David Bergner die Enttäuschung.

"Haben alles reingehauen"

Erst Dejan Bozic per Elfmeter (57.), dann Matti Langer per Kopf (68.): Zweimal ging der Chemnitzer FC gegen den früheren Bundesligisten in Führung, doch der HSV konnte jeweils ausgleichen. Nach einer Verlängerung ohne weitere Treffer ging es anschließend ins Elfmeterschießen, wo Clemens Schoppenhauer und dann Sören Reddemann die Nerven versagten. Ein bitterer Ausgang eines tollen Spiels. "Es ist enttäuschend für die Jungs", befand Trainer David Bergner im Interview mit dem MDR und bescheinigte seinen Spielern einen "aufopferungsvollen Kampf".

Von einem Klassenunterschied war über weite Strecken nichts zu sehen, auch spielerisch begegnete Chemnitz dem Zweitligisten durchaus auf Augenhöhe. "Ich glaube, aus dem Spiel heraus haben wir dem HSV nicht so viele Chancen gestattet", stellte Bergner fest. "Wir haben alles reingehauen, aber es hat leider nicht gereicht."

Bergner ist stolz

Dennoch kann der CFC nach dem durchwachsenen Saisonstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen Mut aus der knappen Pokalpleite ziehen: "Vom Kopf her kann es schon helfen", antwortete Bergner auf die Frage, ob man auf das Spiel aufbauen könne. Gleichzeitig forderte der Chemnitzer Übungsleiter: "Wir müssen diese Leistung jetzt auch in der Liga bringen."

Bei aller Enttäuschung über das bittere Pokal-Aus betonte Bergner aber auch: "Ich bin stolz auf die Jungs". Zumal sich die Unruhen im Umfeld des Vereins bisher nicht auf die spielerische Leistung ausgewirkt haben. Mit dem 1. FC Magdeburg wartet am kommenden Freitag ein Gegner, der nach einem starken Auftritt gegen Freiburg (0:1 n.V.) ebenfalls mit Rückenwind aus dem DFB-Pokal-Wochenende kommt. Gelingt dem CFC dann der erste Saisonsieg?

   
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