"Dann war das Spiel gelaufen": Rückschlag für FCK

Sieben Punkte holte Kaiserslautern aus drei Spielen und sprang dadurch an das rettende Ufer der zweiten Liga. Gegen Fortuna Düsseldorf sah es lange danach aus, dass sich der Aufwärtstrend beim FCK fortsetzt. Acht effiziente Minuten der Gäste kosteten Kaiserslautern den wichtigen Sieg. Trotzdem war Friedhelm Funkel zufrieden mit der Leistung, sieht seine Mannschaft am Dienstag im Pokal in Saarbrücken aber dennoch als Außenseiter.

"Darf nicht passieren"

BIs zur 74. Minute stand es 1:0 für die Gastgeber durch den Treffer von Marlon Ritter. Dann allerdings zeigte Fortuna Düsseldorf, warum sie zu den Topmannschaften der Liga gehören. Der bis dahin unauffällige Christos Tzolis nutzte eine Unaufmerksamkeit in der FCK Defensive zum Ausgleichstreffer. "Das darf nicht passieren", sagte Funkel zur Entstehung des Tores auf der Pressekonferenz. Zwei Minuten später fiel dann sogar der Führungstreffer für die Gäste durch Shinta Appelkamp. In der 82. Minute erzielte Tzolis mit seinem zweiten Treffer die Entscheidung. Innerhalb von acht Minuten war das Spiel auf den Kopf gestellt. "Nach dem 3:1 war klar, dass das Spiel gelaufen war", sagte Funkel.

"Der Sieg war nicht unverdient, aber ich bin dennoch zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", erklärte der Trainer außerdem. 74 Minuten sei das eine sehr gute Leistung gewesen, in denen seine Mannschaft die Vorgaben sehr gut umgesetzt habe. Fortuna Düsseldorf sei aber in der zweiten Halbzeit "wesentlich angriffslustiger" gewesen. Erneut war Tzolis der Matchwinner für Düsseldorf. Die meiste Zeit hatte Kaiserslautern diesen aber gut im Griff. "Die Qualität von Tzolis war uns vorher bewusst. Ganz ausschalten kann man den aber nicht", stellte Kapitän Jean Zimmer bei der Der Betze brennt fest.

"Als Außenseiter nach Saarbrücken"

Aufgrund des Ausfalls von Torwart Julian Krahl stand Robin Himmelmann das erste Mal seit dem 06.05.2023 wieder in der zweiten Liga auf dem Platz. Vor knapp einem Jahr bestritt er sein letztes Pflichtspiel für Holstein Kiel ausgerechnet bei der 0:3 Niederlage in Düsseldorf. "Für mich hat sich das Spiel angefühlt wie immer. Klar sind seit meinem letzten Spiel ein paar Monate ins Land gegangen, aber ich habe mich schon beim Warmlaufen gut gefühlt", sagte er zu seinem Einsatz. In der Liga rutschte der FCK aufgrund des Erfolges von Eintracht Braunschweig wieder auf den Relegationsplatz ab.  "Es kann bis Saisonende immer mal wieder ein Abrutschen geben. Dass Ergebnisse von uns negativ und dass Ergebnisse der Konkurrenz positiv sind. Das gehört zum Geschäft dazu, beunruhigt mich aber in keinster Weise. Ich glaube an die Mannschaft und bin fest überzeugt, dass wir in der Liga bleiben", blieb Funkel aber entspannt und positv.

In den nächsten beiden Spielen in der Liga muss Kaiserslautern nun auswärts antreten. Auswärtsspiele in Hamburg und Fürth bedeuten schweren Aufgaben für den FCK. "Unter mir haben wir noch kein Auswärtsspiel verloren", blickt Funkel dennoch optimistisch auf die Spiele. Vorher geht es am Dienstag erstmal um den Einzug in das DFB-Pokal Finale. Dafür muss Kaiserslautern die Auswärtsaufgabe beim Favoritenschreck aus Saarbrücken lösen. Der Drittligist ist für Funkel sogar Favorit in der Partie. "Wir fahren als Außenseiter nach Saarbrücken", sagte er. Immerhin habe Saarbrücken wenig Spiele verloren und eine der besten Abwehrreihen der dritten Liga. Zusätzlich hätten sie große Namen ausgeschaltet. Man wolle aber überraschen beim "absoluten Favoriten" Saarbrücken, wie Funkel sagte. Eine Kampfansage gab es hingegen von Ritter. "Wir werden bereit sein", sagte der Torschütze.

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