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Offensiv-Lazarett: FCK fehlen gegen Heidenheim vorne einige Optionen

© IMAGO / Hübner

Zweitliga-Aufsteiger Kaiserlautern kann am Sonntag den derzeitigen Tabellendritten im direkten Duell überholen. Dafür benötigt es drei Punkte gegen den seit fünf Ligaspielen ungeschlagenen 1. FC Heidenheim.

Fünf Ausfälle und ein dickes Fragezeichen

Bei dieser schwierigen Aufgabe werden Muhammed Kiprit, Maximilian Hippe, Anas Bakhat und Ben Zolinski laut FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf angeschlagen bzw. verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren fehlt Aaron Opoku rotgesperrt. Wahrscheinlich werde auch Philipp Hercher fehlen, wie Roßkopf anfügte.

Dieser "hat schon im letzten Spiel über Probleme geklagt", erklärte Cheftrainer Dirk Schuster. Es sei "dann schlimmer geworden. Ist die Verletzung, die er schon mal in der Relegation hatte gegen Dresden (muskuläre Beschwerden, Anm. d. Red.) und auch gegen Eupen im letzten Testspiel." Hercher habe in der laufenden Woche nicht trainiert, "hat sich auch nicht so viel bewegen können." Sein Coach "hoffe natürlich, dass die medizinische Abteilung, die alles gibt, ihn bis Sonntag hinbekommt."

"Bei Ben Zolinski sieht es so aus, dass er nach einem sehr guten Heilungsprozess seiner Verletzung Teile vom Mannschaftstraining, Laufeinheiten, schon gemacht hat, und das dann wieder so eine Art Rückschlag eingetreten ist, sodass er jetzt komplett zwei Wochen in der Reha ist." Schuster habe allerdings "sehr große Hoffnung, dass er vor der Winterpause für uns noch mal zum Einsatz kommt." Hippe und Kiprit haben sich laut Schuster im Training Muskelverletzungen zugezogen, er gehe aber davon aus, dass beide in der kommenden Woche im Testspiel gegen den FK Pirmasens wieder einsatzbereit sind.

Spielerischer Fortschritt bei Lautern – doch die Favoritenrolle ist klar verteilt

Zwar fiel der Großteil der jüngsten Gegentore laut Schuster nach individuellen Fehlern, doch dies sei "Lehrgeld", das man eben bezahle. Über die FCK-Offensive, die geteilt zweiterfolgreichste der Liga, freue er sich hingegen. Spielerisch habe sich seine Mannschaft im Vergleich zwischen der Nullnummer in Sandhausen und dem 3:3 gegen Darmstadt weiterentwickelt. Daran gilt es am Sonntag gegen eine "homogene Mannschaft, mit individueller Qualität und sehr viel Zweiliga-Erfahrung" anzuknüpfen.

Gegen diese komme auch auf die Körperlichkeit an. Wie die Idee, das von Heidenheim-Legende Frank Schmidt trainierte Team zu bezwingen, genau aussehe, wollte Schuster auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag nicht verraten. Den Favoritenstempel drückte er dem 1. FC Heidenheim auf. Um gegen diesen zu bestehen, müsse seine Elf das Leistungsmaximum aufrufen.