Karlsruhe: Die Gründe für die Leistungssteigerung

Der Karlsruher SC ballerte sich am vergangenen Sonntag nach einem 4:0 gegen den vor dem Spiel leicht favorisierten SC Paderborn, auf den Relegationsplatz zur Bundesliga. Torschützen für den KSC waren Manuel Torres (12.), Dimitrij Nazarov (69./ 84.) und Koen van der Biezen (88.). Mit dem Triumph gegen den SCP sind die Badener nun wieder mitten drin im Aufstiegskampf. Doch was waren die Gründe für den deutlichen Sieg gegen Paderborn und die plötzliche Leistungssteigerung nach einem schwachen Auftritt gegen den VfR Aalen?

Alte Masche: KSC kann schnelles Umschaltspiel beziehen

Ein Grund für den Sieg war wohl die Offensiveinstellung von Paderborn. Wie sich in der Vergangenheit schon des Öfteren zeigte, tat sich der KSC gegen offensiv eingestellte Gegner stets leichter als gegen defensiv eingestellte Gegner. Dadurch, dass die Paderborner mitspielten, bildeten sich für die Mannschaft der Badener mehr Räume, um über ein schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu gelangen. Anders als gegen Aalen: Hier musste der KSC selbst das Heft in die Hand nehmen. Der KSC konnte so wieder seine alte Masche aufziehen und die Ostwestfalen unter Druck zu bringen.

Kampfwille: “Gefühlt hat der KSC alles was in der Luft abging gewonnen“

Ein weiterer Grund war wohl der Kampfwille des Karlsruher SC. Die Badener konnten den SCP fast in allen Bereichen überbieten. Mit 119,03 Kilometer rannte man fast drei Kilometer mehr als die Ostwestfalen (116,34 Kilometer). Auch in Sachen Zweikämpfe konnte man überzeugen: Hier gewann der KSC 54 Prozent. Besonders auffallend war aber die Lufthoheit des KSC: Insgesamt konnte man 61 Prozent der Kopfballduelle gewinnen. “Gefühlt hat der KSC alles was in der Luft abging, gewonnen“, erklärte SCP-Kapitän Uwe Hünemeier gegenüber “ka-news.de“.

Ungenauigkeiten bei Pässen – Paderborn nicht zwingend genug

Im Spiel der Karlsruher gab es aber auch einige Mängel: So kamen die Pässe oftmals nur ungenau. Vor allem bei Rückpässen zu Torwart Orlishausen geriet der KSC ins Wanken. Zweimal führte dies sogar fast zu Gegentoren. Einmal schlug Orlishausen den Ball direkt in die Füße eines Paderborners und einmal verdribbelte er sich sogar. Wäre Paderborn ins diesen Szenen zwingend genug gewesen, hätte das Spiel wohl einen ganz anderen Verlauf genommen. So blieb es aber bei einem hochverdienten Sieg für die Badener.

FOTO:  FU Sportfotografie

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