Karlsruher SC wartet weiter auf den ersten Sieg

Zwei Mal 1860 München innerhalb weniger Tage. So sah das Programm des KSC in der vergangenen Woche aus. Den ersten Sieg konnten die Badener jedoch in beiden Spielen nicht einfahren.

Hitzeschlacht im Wildpark

Nach dem 1:2 im Pokal folgte am dritten Spieltag in der Liga das Aufeinandertreffen im Karlsruher Wildpark. Bei tropischen Temperaturen begann der Gastgeber als das spielbestimmende Team, Torchancen blieben in der Anfangsphase aber noch Mangelware. Die größte Chance bot sich Moritz Stoppelkamp, der wieder einmal eine starke Partie absolvierte. Seinem Schuss konnte der Sommerneuzugang aber nicht genügend Druck verleihen. So ging es mit 0:0 in die Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff musste der KSC den ersten Rückschlag einstecken. Flügelspieler Manuel Torres flog nach 57 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz und die Badener mussten die Hitzeschlacht fortan mit nur zehn Mann bestreiten. Das spielte 1860 in die Karten. Zunächst blockte Thoelke einen Schuss von Matmour (73.), dann parierte Dirk Orlishausen stark gegen Mugosa (82.). Letztendlich blieb es beim torlosen Remis und damit beim dritten Unentschieden der Karlsruher im dritten Spiel.

Weiterer Neuzugang möglich

Der KSC ist somit zwar noch ungeschlagen, auf der anderen Seite ist die Ausbeute, vor allem mit nur einem erzielten Treffer viel zu wenig. Auch wenn auf der anderen Seite nur ein Gegentreffer steht. Auch Sportdirektor Jens Todt fiel es schwer, den Saisonstart einzuordnen: “Es ist weniger, als wir uns erhofft haben. Aber auf der anderen Seite sind wir ungeschlagen”, erklärte er gegenüber ka-news.de. Vor allem die Offensivprobleme fallen bei den Karlsruhern direkt ins Auge und so beschäftigen sich die Verantwortlichen in den letzten Tagen der Transferperiode auch nochmal mit einem Neuzugang im Sturm: „Wir gucken nach einer guten Gelegenheit. Es ist kein Muss, wir führen Gespräche, sondieren den Markt“, schließt Todt es nicht aus, dass noch ein passender Mann für die Offensive verpflichtet werden soll. Die anstehende Länderspielpause kommt dem KSC nun wahrscheinlich ganz recht. So kann Oral den Akteuren seine Spielidee weiter einimpfen und vor allem in der Offensive neue Akzente setzen. Denn ohne Tore wird der KSC logischerweise noch länger auf den ersten Sieg in der Liga warten müssen. Doch nun bleiben den Badenern zwei Wochen bis zur nächsten Partie, wo es dann zu Union Berlin geht. Nun gilt es diese Zeit zu nutzen und an den richtigen Stellschrauben zu drehen.

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