Versöhnlicher Jahresabschluss für den Karlsruher SC
Nach dem 1:0-Erfolg gegen Greuther Fürth hat der Karlsruher SC am vergangenen Wochenende beim FC St. Pauli nachgelegt und mit 2:1 gewonnen. Damit können die Badener den Blick zur Winterpause wieder mehr nach oben richten. Mit nun acht Punkten Vorsprung auf Rang 16, sollten die größten Sorgen vorerst beiseite gelegt sein.
KSC erlangt das Glück zurück
Nicht wenige Spiele liefen in dieser Saison so ab, wie das letzte dieses Kalenderjahres. Diesmal war jedoch der KSC die Mannschaft, die das Glück auf ihrer Seite hatte. St. Pauli hatte mehr vom Spiel, die besseren Chancen und wäre sicherlich auch nicht unverdient als Sieger vom Platz vergangen.
Doch genau dieses Bild zeigte sich auch aus Karlsruher Sicht schon in einigen Spielen der Saison, wo die Badener das spielbestimmende Team waren, jedoch ohne Punkte den Platz verließen. Und wie es im Fußball nun einmal ist, gleicht sich in einer Saison meist alles aus. Somit waren die Karlsruher diesmal die glücklichere Mannschaft. Dies aber auch, weil die Chancenverwertung nahezu bei 100 Prozent lag. So nutzten Manuel Torres (37.) und Diamantakos (71.) die einzigen klaren Torchancen und brachten ihr Team nach einem 0:1-Rückstand auf die Siegerstraße. Nichtsdestotrotz haben sich die Badener diesen Erfolg hart und leidenschaftlich erkämpft und die Tugenden gezeigt mit denen man in dieser Liga wohl erfolgreicher ist, als mit schönem Kombinationsfußball.
Kauczinski mit Lob für Vollath
Bedanken konnte sich das Team vor allem bei Keeper René Vollath, der abermals für Dirk Orlishausen zwischen den Pfosten stand und mit seiner Leistung zeigte, dass Kauczinski auch dauerhaft auf ihn setzen kann. Der KSC-Coach wusste nach Abpfiff auch bei wem er sich zu bedanken hatte: „Wir hatten einen sehr guten Torhüter. Zudem haben wir gut gefightet und uns reingekämpft. Das Spielglück, welches in den letzten Wochen ein paar Mal gefehlt hat, war heute auf unserer Seite“, resümierte Kauczinski. Vollath selbst scheint sich in seiner Rolle als derzeitige Nummer eins sehr wohl zu fühlen und lässt sich auch vom neuen Druck nicht irritieren: „Ohne Druck macht es keinen Spaß, das macht mich erst stark. Ich habe zweieinhalb Jahre dafür gearbeitet und spiele das jetzt runter.“ Ohne zu viel Druck kann der KSC nun auch in die Winterpause gehen. Bei acht Punkten Vorsprung auf den unteren Relegationsplatz und Platz neun sieht es in Karlsruhe nun wieder ganz ordentlich aus. In der Vorbereitung gilt es nun, dieses positive Gefühl mitzunehmen und alles dafür zu geben eine gute Basis für eine erfolgreiche Rückrunde zu legen. Denn noch ist in dieser Liga alles möglich.
Tja, Danke Max, viele gute Beríchte um und über den KSC in diesem Jahr! Immer wieder auf den Punkt getroffen!
Mach‘ bitte weiter so !!