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1. FC Kaiserslautern: Abstiegssorgen kehren zurück

Nach einem schwachen Saisonstart stabilisierte sich der 1. FC Kaiserslautern. Nach dem Trainerwechsel von Tayfun Korkut auf Norbert Meier in der Winterpause glückte auch der Auftakt in die Rückrunde. Als der FCK nach dem 21. Spieltag acht Punkte vor den Abstiegsrängen lag, schien es, als könnten die "Roten Teufel" sich der Abstiegssorgen frühzeitig entledigen. Vier sieglose Spiele in Serie ließen den Vorsprung auf Rang 17 jedoch auf fünf Punkte schmelzen. Als 14. müssen die Lauterer um den Ligaerhalt bangen.

Schwächelnde Defensive – Wirbel um Glatzel

Besonders das jüngste 0:2 bei Arminia Bielefeld war ein herber Rückschlag für die Pfälzer. War bislang zumindest auf die Defensive Verlass, musste FCK-Keeper Julian Pollersbeck in den vergangenen vier Spielen acht Mal hinter sich greifen. Zuvor lag der Schnitt bei 0,81 Gegentreffern pro Spiel. Die Offensivabteilung verströmt nur wenig Gefahr. Die drei erzielten Treffer beim 3:3 in Dresden waren eher Ausnahme als Regel. 20 Tore stehen nach 25 Partien zu Buche, schlechter ist nur der Karlsruher SC mit 19. Einer der Hoffnungsträger sorgt momentan abseits des Platzes für Schlagzeilen. Stürmer Robert Glatzel, der erst im Winter aus der zweiten Mannschaft hochgezogen wurde, soll laut verschiedenen Medienberichten ein erneutes Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt haben. Dem FCK droht der Verlust des Angreifers. Im Sommer ist Glatzel ablösefrei. Nach nur einem (!) Spiel von Beginn an in der zweiten Liga wurde das Interesse mehrerer Klubs (u.a. Fürth und Braunschweig) an Glatzel bekannt. Seit seinem glanzvollen Auftritt mit einem Doppelpack beim 3:3 in Dresden blieb er – wie seine Mitspieler – auf dem Platz blass. Ob ihn die Vertragsdiskussionen beeinflussen?

FCK empfängt Braunschweig

Glatzel und seine Teamkollegen sollten den Blick aber schnellstmöglich aufs Sportliche lenken und neben Schauplätze ausblenden, ansonsten könnte am Ende der Saison ein böses Erwachen drohen. Nach der Länderspielpause kommt in dem Tabellendritten Eintracht Braunschweig am Sonntag (13.30 Uhr) ein harter Brocken ins Fritz-Walter-Stadion. Beide gehen mit unterschiedlichen Zielsetzungen in die Partie: Die Niedersachsen wollen Rang drei behaupten, der FCK nicht weiter unten rein rutschen.