3:0 gegen Bochum: KSC arbeitet sich weiter nach vorne

Seit nunmehr sieben Spielen ist der Karlsruher SC ungeschlagen. Beim Spiel gegen den VfL Bochum zeigten die Karlsruher zudem eine unglaubliche Effizienz. Die Talsohle und der damit verbundene schwache Saisonstart gehören nun endgültig der Vergangenheit an.

Mit Leidenschaft ins Spiel gekämpft

Zunächst sah es so aus, als ob der in der Tabelle besser platzierte VfL Bochum das Spiel an diesem Abend bestimmen wird. Die Verbeek-Elf begann sehr druckvoll und ließ die Partie in den ersten 20 Minuten sehr einseitig aussehen. Jedoch vergaben etwa Onur Bulut (5.) und Simon Terodde (10.) beste Möglichkeiten, um die frühe Führung zu erzielen. Die erste Möglichkeit für die Badener bot sich in der 24. Minute, jedoch machte es Manuel Torres den Bochumern nach und vergab aus aussichtsreicher Position. Diese Chance weckte sowohl die Fans als auch die Spieler des KSC auf. Sie kämpfte sich von nun an in die Partie, was in der 33. Minute belohnt werden sollte. Nach einer Flanke von Manuel Torres stand Dimitris Diamantikos völlig frei und köpfte gekonnt zum 1:0 ein. In der Folge erspielten sich die Karlsruher weitere gute Möglichkeiten, konnten die Führung aber nicht weiter ausbauen. Auf der anderen Seite hatte man Glück, dass etwa wiederum Simon Terodde den Ball nicht im Karlsruher Gehäuse unterbringen konnte, sondern nur Jan Mauersberger traf. Der Start in Hälfte zwei hätte dann nicht besser laufen können. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff bekam der KSC eine Konterchance gegen die zu diesem Zeitpunkt sehr hoch stehenden Bochumer, welche Hiroki Yamada am Ende zum 2:0 abschloss (46.). In der Folge spielten die Badener das souverän runter. Die Kauczinski-Elf stand sehr kompakt und geordnet, ließ die Bochumer das Spiel machen und lauerte auf weitere Kontermöglichkeiten. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 78. Minute, als Boubacar Barry zum 3:0-Endstand abstaubte, auch wenn das Endergebnis am Ende vielleicht um einen Treffer zu hoch war.

Kauczinski zufrieden

Das sah auch KSC-Coach Markus Kauczinski so: „Am Ende haben wir verdient gewonnen, wenn vielleicht auch einen Tick zu hoch. Dieses Spiel bestätigt unsern positiven Lauf der letzten Wochen.“ Tatsächlich ist dieser Lauf sehr bemerkenswert. Die Karlsruher haben sich wieder auf die wichtigen Tugenden besonnen und spielen aus einer kompakten Defensive heraus. Das hat den KSC auch im letzten Jahr so stark gemacht und allmählich scheint dies auch wieder zurückzukommen. Gelingt es den Karlsruhern nun, die ansteigende Formkurve weiter zu bestätigen, so wird man die Kauczinski-Elf bald auch wieder in Gefilden der Tabelle finden, wo sie sich in den Jahren zuvor stets aufhielten. Denn eins ist in den letzten Wochen wieder deutlich geworden: Um den KSC zu schlagen, braucht die gegnerische Mannschaft einen ihrer besten Tage, ansonsten ist das Team nur sehr schwer zu bezwingen.

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