Sieg gegen Fürth: KSC beendet Talfahrt

Mit einem hart erkämpften 1:0-Heimsieg gegen Greuther Fürth hat der Karlsruher SC die Negativserie von drei Niederlagen vorerst gestoppt und sich etwas Luft zu den unteren Tabellenregionen verschafft.

Orlishausen nur auf der Bank

Dem KSC genügte an diesem Tag eine durchschnittliche Leistung, um die ungefährlichen Fürther zu schlagen. Daher sorgte Trainer Markus Kauczinski mit seinem Torwartwechsel wohl für das größte Gesprächsthema rund um das Spiel. Erstmals stand René Vollath, und zwar nicht in seiner Funktion als Ersatzkeeper, im KSC-Kasten während Kapitän Dirk Orlishausen auf der Bank Platz nehmen musste. Zudem bekam Vollath auch noch die Kapitänsbinde, da Ersatzkapitän Daniel Gordon weiter ausfällt. Kauczinski begründete diese Entscheidung damit, dass er das Gefühl hatte, Vollath habe diese Chance nach zweieinhalb Jahren verdient. Ein Torwartwechsel ist zu einem Zeitpunkt, in dem es sportlich nicht so läuft ein gern genutztes Mittel, um der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben. Ob es beim KSC allerdings auch eine Lösung auf Dauer ist bleibt zu bezweifeln, da Orlishausen eine viel zu wichtige Leitfigur im Karlsruher Team ist und Kauczinski auf diese Qualitäten eigentlich nicht verzichten kann. So ist es gut möglich, dass dieser Einsatz von Vollath nur eine einmalige Geste war, jedoch gleichzeitig auch ein Zeichen an das Team, dass nach dieser Hinrunde niemand einen sicheren Platz in der ersten Elf hat. Auszeichnen konnte sich Vollath indes am Samstag noch nicht wirklich, da von den Gästen aus Fürth sehr wenig kam. Anders der KSC, der in der 51. Minute in Person von Diamantakos das 1:0 erzielte und die Partie anschließend souverän runterspielte, sodass am Ende ein verdienter Sieg zu Buche stand.

„Spiel über 90 Minuten im Griff“

Markus Kauczinski fand im Anschluss an die Partie nur lobende Worte für das Auftreten seiner Mannschaft: „Ich hatte immer das Gefühl, dass wir das Geschehen im Griff haben. Natürlich kann in der letzten Minuten auch noch ein Tor passieren. Die Körpersprache und der Einsatz haben mir aber jederzeit das Gefühl gegeben, dass wir das Ding heute über die Zeit bringen“, war Kauczinski die Erleichterung nach den vorherigen Niederlagen anzumerken. Ein Spiel steht nun noch aus, bevor es für die Karlsruher in die Winterpause geht. Schon am Freitag geht es zum FC St. Pauli. Zwar wird das alles andere, als eine leichte Aufgabe, jedoch sollten die Karlsruher alles daran setzen, den Dreier gegen Fürth zu vergolden und auch aus Hamburg etwas Zählbares mitzunehmen. So würde die Bilanz schon wieder etwas besser aussehen und man müsste nicht mit allzu großen Sorgen in die Winterpause gehen.

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Ein Kommentar

  1. Treffende Analyse von Max Villis. Den Torwartwechsel kann man so oder so betrachten..
    Irgendwie ist diese Saison nach dem Fastaufstieg für den KSC eine Achterbahnfahrt mit vielen Hochs und noch mehr Tiefs…

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