4:0 gegen St. Pauli! Das Kleeblatt lebt wieder

Die SpVgg Greuther Fürth hat sich nach einem furiosen 4:0-Heimsieg über den FC St. Pauli wieder deutlich im Abstiegskampf der 2. Bundesliga angemeldet. Die noch vor Wochen abgeschlagenen Franken spielten sich gegen die Kiezkicker vom Millerntor in einen wahren Rausch und gewannen am Ende auch durch zwei wunderschöne Treffer in der Höhe verdient.
Buric hochzufrieden
Damit steht die SpVgg derzeit punktgleich mit Dynamo Dresden auf dem Relegationsrang zur 3. Liga und darf sich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Trainer Daniel Buric war mit dem Spiel seiner Elf dementsprechend sehr zufrieden: "Die Art und Weise, wie die Mannschaft das Spiel heute offensiv und defensiv interpretiert hat, hat mir sehr gut gefallen. Heute verdienen sie nach der Kritik der letzten Zeit auch mal ein Lob von meiner Seite."
In der Tat wirkte das Spiel der Mannschaft befreiter und belebter als noch in den letzten Wochen. Nach dem Knotenlöser durch Maxi Wittek gelangen Fürth sogar wunderbar herausgespielte Treffer von Green und Raum. Der neue alte Sportdirektor Rachid Azzouzi fand ebenfalls lobende Worte für die Mannschaft: "Ich hatte vor dem Spiel ein gutes Gefühl. Wir haben es heute gut gemacht. Die Mannschaft wurde auf den Gegner sehr gut vorbereitet und hat das, was im Training geübt wurde, sehr gut umgesetzt. Wir haben drei Punkte – aber wir haben immer noch erst 14. Das wird weiterhin ein langer Weg. Aber wir werden es mit Optimismus anpacken."
Sieben Punkte aus vier Spielen
Der positive Trend lässt sich auch an den Ergebnissen der letzten Wochen belegen. Die Hälfte der eigenen Punkte hat Fürth in den letzten vier Spielen geholt und sich damit wieder an das rettende Ufer herangeschoben. Da kommt es für die Grün-Weißen umso gelegener, dass die letzten drei Spiele vor der Winterpause allesamt gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt gehen.
Sollte man die aktuelle Erfolgsserie sogar noch ausbauen können, würden noch einige weitere Teams in den Abstiegssumpf hineingezogen werden. Mit Blick auf die kommende Aufgabe gegen Duisburg merkte Maximilian Wittek bereits an: "Das ist ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten." Mit einem Sieg bei den Zebras würde man auf bis zu zwei Punkte an diesen Rivalen heranspringen.