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Bericht: Hansa Rostock nimmt Abstand von Knoll-Transfer

IMAGO / Baering

Eigentlich schien der Wechsel von St. Paulis Marvin Knoll zum F.C. Hansa Rostock nur noch Formsache zu sein. Doch wie die "Bild" berichtet, soll die Kogge von der Verpflichtung Abstand genommen haben.

Anfeindungen befürchtet?

Der Grund demnach: Knolls Nähe zum FC St. Pauli, dem Erzrivalen des F.C. Hansa. So hat der 30-Jährige ein Totenkopf-Symbol auf seinem Bein tätowiert. Normalerweise sicherlich kein Ausschlusskriterium, doch offenbar befürchteten die Hansa-Verantwortlichen, Knoll könnte bei Teilen der Fans auf Ablehnung stoßen und angefeindet werden. So war es bereits bei Christopher Quiring – einem bekennenden Ultra von Union Berlin – der Fall, der 2017 nach Rostock kam. Nach nur einem halben Jahr trennten sich die Wege wieder.

Pieckenhagen hält sich bedeckt

Angesprochen auf Knoll, hält sich Sportvorstand Martin Pieckenhagen gegenüber der Zeitung bedeckt: "Ich kommentiere grundsätzlich keine Namen von Spielern, mit denen kein Vertragsverhältnis besteht." Doch klar scheint: Für den F.C. Hansa wird der gebürtige Berliner (129 Zweit- und 52 Drittliga-Spiele) in der kommenden Saison nicht auflaufen. Auf St. Pauli dürfte es für Knoll allerdings ebenfalls schwer werden.